1. Einstecken ohne Check der Installation.
Die Elektroinstallation muss die neue Last aushalten. Typische Fehlerquellen sind alte Leitungen, alte Steckdosen und lose Verbindungsklemmen. Läuft dauerhaft viel Leistung darüber, kann es warm werden und im schlimmsten Fall brennen. Auch fehlende Fehlerstromschutzschalter und falsche Einspeisepunkte nennt Tobias Haack.
2. Ein Stromkreis, der schon gut ausgelastet ist.
Ein üblicher Stromkreis ist mit 1,5 Quadratmillimeter verlegt und mit höchstens 3,6 Kilowatt belastbar. Speist das Balkonkraftwerk 800 Watt dazu, können nach Tobias Haacks Erklärung 4,4 Kilowatt auf der Leitung liegen, ohne dass die Sicherung auslöst. Am liebsten wäre ihm deshalb ein eigener Stromkreis für das Balkonkraftwerk.
3. Eine feste Leistung, die nicht zum Alltag passt.
Ohne Smart Meter gibt der Speicher ab, was Sie einstellen. Passt das nicht zu Ihrem Verbrauch, geht Strom ungenutzt ins Netz oder der Speicher gibt zu wenig ab. Stellen Sie Zeiten ein oder lassen Sie einen Smart Meter einbauen.
4. Schlechter Platz oder unsichere Montage.
Ohne Sonne bringt das Balkonkraftwerk nichts. Am Balkon muss das Geländer die Last halten, auch bei Sturm. Nichts sei schlimmer, sagt Tobias Haack, als wenn ein Paneel vom ersten Stock auf den Nachbarn fällt.
Unser Tipp: Lassen Sie eine Fachfirma aus der Gegend kurz auf Ihre Anlage schauen, bevor Sie kaufen.