Schauen Sie sich jetzt unser kurzes Video zum Thema „Balkonkraftwerk im Winter: lohnt sich das?“ an.
Kurz gesagt
Tobias Haack hat sein Balkonkraftwerk mit Speicher über die Wintermonate draußen gelassen und die Erträge in der App verfolgt. In seinem Fall kam im Winter deutlich weniger an: im Februar 15 kWh, im Januar vielleicht so 10 kWh, im Dezember noch weniger. Im September waren es 71 kWh, im August fast 100. Seine Panels stehen zwischen Bäumen und Häusern, und im Winter zieht die Sonne flacher vorbei. Trotzdem gilt für ihn: „es tut sich jeden Tag ein bisschen was“.
„Mein Sonneneinfall ist ein bisschen limitiert, vor allem wegen den Gegebenheiten hier drumrum. Ich habe jetzt gemerkt, im Winter noch mal limitierter, weil die Sonne flacher hier vorbeizieht und weniger dann auch auf den Solarpanelen ankommt.“
Tobias Haack, Elektromeister, im Video
Kapitel im Video
00:00 Intro
00:28 Aktuelle Gegebenheiten
02:12 Was ist passiert?
05:00 Was bringt die Zukunft?
Das Wichtigste aus dem Video
1. Welches Balkonkraftwerk nutzt Tobias?
Tobias nutzt die Anker Solix Solarbank 2 Pro mit Speicher und einem Erweiterungspack, zusammen 3,2 kWh Speicher, dazu vier Solarpanels im Garten. Außerdem hat er ein Smartmeter im Unterverteiler. Das ist für ihn bei der Auswertung wichtig: In der App kann er alles visualisieren und in den Monaten zurückspringen, um genau zu sehen, was über die Monate reingekommen ist. Wie er das Ganze aufgebaut und das Smartmeter gesetzt hat, zeigt er in eigenen Videos.
2. Warum bringt das Balkonkraftwerk im Winter weniger Ertrag?
Um die Panels herum stehen Bäume, im Hintergrund Häuser. „Mein Sonneneinfall ist ein bisschen limitiert“, sagt Tobias. Im Winter hat er gemerkt, dass es noch limitierter ist, weil die Sonne flacher vorbeizieht und weniger auf den Panels ankommt.
Seine nächste Baustelle: die Panels sinnvoller platzieren. Vielleicht kommt ein Gartenhäuschen nach vorne, auf das zwei Panels sollen. Für die anderen zwei sucht er noch einen anderen Platz.
3. Was liefert das Balkonkraftwerk an einem Tag im März?
Beim Dreh liefern die Panels gerade 340 Watt. „Das ist nicht viel“, sagt Tobias, aber es deckt den Grundbedarf im Haus von 200 Watt. Gerade laufen ein Fernseher und ein kleiner Luftreiniger. Aus dem Netz kommen nur immer mal wieder ein paar Watt, der Rest geht in den Speicher.
An diesem Tag sind es bis 14 Uhr 1,4 kWh, aus dem Netz hat er bis dahin ca. 1 kWh bezogen. Am sonnigeren Vortag kamen 2,2 kWh über die Sonne, im Haus gebraucht wurden 4 kWh. Ungefähr die Hälfte also über die Sonne, und das im März mit einer Platzierung, die „nicht so optimal“ ist. Damit ist er zufrieden.
4. Wie viel Ertrag bringt das Balkonkraftwerk pro Monat?
Das sind die Werte, die Tobias in seiner App zeigt. Sie gelten für seine Anlage an seinem Standort:
Monat · Ertrag in seinem Fall
August: fast 100 kWh
September: 71 kWh
Oktober: wieder etwas mehr als im November
November: teilweise ein bisschen was
Dezember: noch weniger als im Januar
Januar: vielleicht so 10 kWh, mit einem kurzen Ausfall
Februar: 15 kWh
März (bis zum 23.): 40 kWh
Vor August hatte er das Balkonkraftwerk noch nicht. Über den Februar sagt er: „besser wie nichts“. Insgesamt sieht man in seiner Auswertung: „es tut sich jeden Tag ein bisschen was“, an einem Tag war es mal knapp eine Kilowattstunde. Wer seine Panels besser platziert hat, bei dem sieht es nach seiner Einschätzung bestimmt noch viel besser aus. Mehr dazu im Video ab Minute 02:12.
5. Kann man den Speicher mit dynamischem Stromtarif laden?
Für die Zukunft findet Tobias spannend, gerade wenn die Position der Panels vielleicht wirklich nicht anders geht: mit einem dynamischen Stromtarif den Speicher auch aus dem Netz laden. Zum Beispiel, wenn der Strompreis auf 17 Cent fällt, den Speicher vollmachen, und später, wenn der Strom über 30 Cent kostet, aus dem Speicher ins Haus einspeisen. Er glaubt, dass das mit seinem System bestimmt machbar ist, denn das „ist ja oft nur ein Softwarethema“. Er würde sich freuen, wenn so etwas irgendwann funktioniert.
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Alles, was Tobias im Video sagt
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Häufige Fragen
Lohnt sich ein Balkonkraftwerk im Winter?
Warum bringt sein Balkonkraftwerk im Winter weniger Ertrag?
Wozu nutzt Tobias das Smartmeter im Unterverteiler?
Kann man den Speicher mit einem dynamischen Stromtarif aus dem Netz laden?
Was will Tobias an seiner Anlage ändern?
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Über Tobias Haack
Tobias Haack ist Elektromeister und Inhaber von Elektro Haack in Heilbronn, Industriemeister Elektrotechnik (IHK) und KNX-zertifiziert. Auf seinem Kanal Tobi's Tool Time erklärt er seit 2021 Elektrotechnik aus der täglichen Praxis.
Hinweis: Alle Zahlen sind Werte aus Tobias’ eigener App, für seine Anlage und seinen Standort mit Bäumen und Häusern drumherum. Sie lassen sich nicht auf andere Anlagen übertragen. In der Videobeschreibung auf YouTube stehen Affiliate- oder Partnerlinks, unter anderem zu Anker-Angeboten. Stand der Seite: Oktober 2026.
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