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Lichtplanung Wohnzimmer einfach erklärt:

Lichtfarbe, Dimmen und indirektes Licht vom Elektromeister

Planen Sie das Licht im Wohnzimmer so früh wie möglich, am besten am Anfang der Bauplanung. Für Wohnräume empfiehlt Elektromeister Tobias Haack warmweißes Licht, also 2700 bis 3300 Kelvin. Planen Sie lieber mehr Leuchten dimmbar ein als zu wenig und lassen Sie im Verteiler Reserve. Indirektes Licht wie LED-Stripes muss vorher feststehen, sonst wird es auf der Baustelle schwierig. Aus 20 Jahren Baustellenerfahrung – von der Lichtfarbe bis zum Dimmer.
„Lieber gedanklich ein bisschen mehr dimmbar mit aufnehmen wie zu wenig.“ Warum gute Lichtplanung am Anfang der Bauplanung beginnt.
Elektro Haack, Elektromeisterbetrieb in Heilbronn
Elektro Haack, Elektromeisterbetrieb in Heilbronn

1. Wann sollte man die Lichtplanung fürs Wohnzimmer machen?

So früh wie möglich, am besten ganz am Anfang der Bauplanung. Was vorher geklärt ist, wird später auf der Baustelle nicht zum Problem. Je nach Anspruch an das Haus kann die Beleuchtung stark variieren. Drei Gründe für die frühe Planung: - Indirektes Licht braucht Platz: LED-Stripes sind Leuchtbänder, die zum Beispiel in die Decke eingelassen werden. Sie brauchen Vorschaltgeräte, also kleine Netzteile. In Tobias Haacks Beispielprojekt fiel die Entscheidung für LED-Stripes erst in der Bauphase. Dann muss man tricksen, wo die Vorschaltgeräte unterkommen. - Spots in der Betondecke: In die Rohdecke kommen vorher Einbaugehäuse. Erst danach werden sie aufgebohrt und die Spots versenkt. - Leuchten in echt ansehen: Online wirken viele Leuchten klein, in echt sind sie viel größer. Besuchen Sie früh einen Showroom, gern zusammen mit Ihrem Elektriker oder Ihrem Architekten. Aus der Praxis von Elektromeister Tobias Haack: Die klassische Leitung mitten im Raum für eine Deckenleuchte hat ihre Berechtigung. Er hat das zu Hause auch. Weil er im Vorfeld nicht anders planen konnte, arbeitet er dort nachträglich mit indirekten Stehleuchten. Mehr zur Planung im Ratgeber „Smart Home planen: Was braucht man?“.
Jetzt Video-Guide ansehen: Im Video „Lichtplanung leicht gemacht: Tipps & Tricks für perfekte Wohnraumbeleuchtung!“ zeigt Elektromeister Tobias Haack auf seinem YouTube-Kanal „Tobis Tool Time“ an einer echten Baustelle, wie Licht vom ersten Plan bis zur fertigen Ausführung entsteht. Das Video entstand mit Unterstützung eines Leuchtenherstellers, der bei Beratung und Ausführung geholfen hat.

Warmweiß, neutralweiß, kaltweiß: Welche Lichtfarbe gehört ins Wohnzimmer?

2. Lichtfarbe: Was bedeutet Kelvin?

Die Lichtfarbe wird in Kelvin gemessen. In der Regel liegt sie zwischen 2700 und etwa 8000 Kelvin. Je höher der Kelvinwert, desto weiter geht es von warmweiß über neutralweiß bis zu kaltweiß oder Tageslichtweiß. Warmweiß: 2700 bis 3300 Kelvin. Neutralweiß: 3300 bis 5300 Kelvin. Kaltweiß oder Tageslichtweiß: über 5300 Kelvin. Weitere Angaben auf der Leuchte: Lumen sagt etwas über die Stärke des Lichts. Die Wattzahl hängt mit dem Stromverbrauch zusammen.
Elektro Haack, Elektromeisterbetrieb in Heilbronn
Elektro Haack, Elektromeisterbetrieb in Heilbronn

3. Warum warmweißes Licht ins Wohnzimmer gehört

Im Wohnzimmer soll es gemütlich sein. Deshalb empfiehlt Elektromeister Tobias Haack hier warmweißes Licht. Das gilt auch für den Schlafbereich.
Kaltweißes Licht an der Decke wirkt dagegen wie eine Leuchtstoffröhre. Man sieht jede Pore im Gesicht und kneift beim Fernsehen die Augen zusammen. Rat von Tobias Haack: Vergleichen Sie die Lichtfarben in einem Showroom eins zu eins. Was eine neue Leuchte kostet, lesen Sie im Ratgeber „Lampe anschließen lassen: Kosten“.

4. Mehrere Lichtfarben im Haus: Küche, Bad, Büro

Nicht jeder Raum braucht dieselbe Lichtfarbe. Tobias Haack empfiehlt verschiedene Lichtfarben in verschiedenen Räumen. Küche: Wenn möglich zwei Lichtquellen. Eine warmweiße zum Zusammensein, eine kaltweiße oder tageslichtweiße für die Arbeit an der Arbeitsfläche. Bad: Die Deckenleuchte wärmer zum Baden, das Licht am Spiegel tageslichtweiß. So sehen Sie sich beim Schminken so, wie Sie draußen aussehen. Büro: Ein kälteres Tageslicht, zum Beispiel über eine Steh- oder Schreibtischleuchte.
Elektromeister Tobias Haack, Elektro Haack Heilbronn

Dimmbar oder nicht? Lieber mehr einplanen als zu wenig.

Dimmen im Wohnraum: Warum Sie Reserve einplanen sollten.

Ob eine Leuchte dimmbar sein soll, gehört in die Vorplanung. Mit einem Smart-Home-System brauchen Sie dafür Dimmaktoren. Das sind Bausteine, die im Verteiler sitzen. Bei einer klassischen Installation planen Sie Dimmer ein. Wichtig: Ist im Verteiler später kein Platz mehr, wird es schwierig, eine Leuchte nachträglich dimmbar zu machen. Im Beispielprojekt sollte das Gästezimmer erst nicht dimmbar sein. Dann war das Licht zu hell. „Dann konnte ich drauf reagieren, weil ich in der Aktorik Reserve mit eingeplant habe“, sagt Elektromeister Tobias Haack. Mehr dazu im Ratgeber: „Unterverteilung planen“ und „Smart Home planen“.
Dimmaktor
Ein Baustein im Verteiler, der im Smart Home eine Leuchte dimmt. Jeder zusätzliche Aktor braucht dort Platz.
Reserve
Planen Sie gedanklich lieber mehr Leuchten dimmbar ein als zu wenig. Dann können Sie später noch reagieren.
Indirektes Licht
Wer mit indirektem Licht arbeitet, für den ist Dimmen ganz wichtig. Bei nur einer Deckenleuchte ist es weniger wichtig.
Elektromeister Tobias Haack, Elektro Haack Heilbronn
Tobias Haack
Elektromeister und Inhaber, Elektro Haack
Elektromeister Tobias Haack, Elektro Haack Heilbronn
Licht und Smart Home zusammen planen Wer Leuchten über ein Smart Home steuern will, plant die Dimmaktoren gleich mit ein. Mehr dazu im Ratgeber „Smart Home planen: Was braucht man?“.

5. Fünf Lichtlösungen aus dem Beispielprojekt

Im Video zeigt Tobias Haack auf einer Baustelle, welche Lichtlösungen dort im ganzen Haus eingebaut wurden. Mehrere davon müssen vorgeplant werden, zum Beispiel Spots in der Betondecke und die Vorschaltgeräte für LED-Stripes. Ob eine dieser Lösungen auch für Ihr Wohnzimmer passt, klären Sie am besten mit Ihrem Elektriker.
1
Stromschiene unter Putz
2
LED-Stripe in der Decke
3
Einbauspots in der Decke
4
Akzentlicht
5
Indirektes Licht an der Wand

6. Lichtplanung Wohnzimmer: Ihre Checkliste

Gute Lichtplanung beginnt am Anfang der Bauplanung. Gehen Sie diese drei Bereiche durch: was das Licht können soll, welche Lichtfarbe in welchen Raum passt und was die Elektrik dafür vorbereiten muss. Die Punkte stammen aus den Videos von Elektromeister Tobias Haack. Checkliste als PDF zum Ausdrucken – kostenlos, ohne Anmeldung.

Bereich 1: Was soll das Licht können?

Deckenleuchte
Reicht die klassische Leitung mitten im Raum für eine Deckenleuchte?
Indirektes Licht
Soll es LED-Stripes in der Decke oder Licht an der Wand geben?
Akzentlicht
Wollen Sie einzelne Stellen betonen, zum Beispiel eine Nische?
Spots
Sollen Spots in die Decke? Ist die Decke aus Gipskarton oder aus Beton?
Flexibilität
Kann sich die Nutzung des Raums ändern? Dann hilft eine Stromschiene mit Spots, die man umsetzen kann.
Showroom
Haben Sie die Leuchten in echt gesehen, am besten mit Ihrem Elektriker?
Elektro Haack, Elektromeisterbetrieb in Heilbronn











Elektro Haack, Elektromeisterbetrieb in Heilbronn

Bereich 2: Welche Lichtfarbe passt wohin?

Wohnzimmer
Ist warmweißes Licht mit 2700 bis 3300 Kelvin geplant?
Schlafbereich
Ist auch hier warmweißes Licht geplant, damit es gemütlich bleibt?
Küche
Gibt es zwei Lichtquellen: warmweiß zum Zusammensein, kaltweiß für die Arbeitsfläche?
Bad
Ist das Licht am Spiegel tageslichtweiß und die Deckenleuchte wärmer?
Büro
Gibt es kälteres Tageslicht, zum Beispiel über eine Schreibtischleuchte?
Angaben auf der Leuchte
Haben Sie Kelvin, Lumen und Watt vor dem Kauf geprüft?

Bereich 3: Was muss die Elektrik vorbereiten?

Dimmbare Leuchten
Welche Leuchten sollen dimmbar sein? Lieber mehr als zu wenig.
Dimmer oder Dimmaktor
Klassisch mit Dimmer oder im Smart Home mit Dimmaktor im Verteiler?
Reserve im Verteiler
Ist Platz für spätere Dimmaktoren eingeplant?
Vorschaltgeräte
Wo kommen die Netzteile der LED-Stripes hin?
Betondecke
Sind Einbaugehäuse für Spots in der Rohdecke eingeplant?
Spots im Bad
Haben die Spots im Bad eine IP-Schutzklasse gegen Feuchtigkeit?
Elektro Haack, Elektromeisterbetrieb in Heilbronn
Der Praxistipp von Elektromeister Tobias Haack:
Planen Sie lieber mehr Leuchten dimmbar ein als zu wenig und lassen Sie im Verteiler Reserve. So konnte Tobias Haack in seinem Beispielprojekt ein zu helles Gästezimmer nachträglich dimmbar machen. Und besuchen Sie früh einen Showroom, am besten mit Ihrem Elektriker. Mehr zur Planung finden Sie in den Ratgebern: „Smart Home planen“, „Unterverteilung planen“, „Lampe anschließen lassen: Kosten“ und „Elektroinstallation: Kosten“.
Lieber dimmbar mit Reserve als später ohne Platz im Verteiler.
Sie wohnen nicht in der Nähe von Heilbronn? Tobias Haack berät Sie auch per Video.
Elektriker von Elektro Haack im Firmenwagen mit Werkzeug und Material
Elektromeister Tobias Haack vor dem Firmenwagen von Elektro Haack
Elektromeister Tobias Haack bohrt mit dem Bohrhammer für eine Installation
Elektriker von Elektro Haack bohrt mit dem Bohrhammer in die Wand
Elektriker von Elektro Haack bringt Kabel und Material zur Baustelle
AUS DEN VIDEOS VON ELEKTROMEISTER TOBIAS HAACK

7. Vier typische Fehler bei der Lichtplanung.

Fehler 1: Indirektes Licht erst auf der Baustelle entscheiden. Im Beispielprojekt fiel die Entscheidung für LED-Stripes erst in der Bauphase. Dann muss man tricksen, wo die Vorschaltgeräte unterkommen. Besser: vorher planen. Fehler 2: Zu wenig dimmbar einplanen. Ist im Verteiler kein Platz für weitere Dimmaktoren, lässt sich eine Leuchte später nur schwer dimmbar machen. Planen Sie Reserve ein. Fehler 3: Die Lichtfarbe dem Zufall überlassen. Oft wird wild irgendeine Leuchte gekauft. Dann hängt sie an der Decke und man ärgert sich, weil der Eindruck nicht passt. Kaltweiß im Wohnzimmer wirkt wie eine Leuchtstoffröhre. Fehler 4: Leuchten nur online aussuchen. Online wirken viele Leuchten klein, in echt sind sie viel größer. Ein Besuch im Showroom zeigt die echte Größe und die Lichtfarbe im direkten Vergleich. Unser Tipp: Klären Sie Licht, Lichtfarbe und Dimmen am Anfang der Planung zusammen mit Ihrem Elektriker. Sind Sie unsicher, fragen Sie Elektromeister Tobias Haack.

Leuchten im Überblick: Fünf Lösungen für Ihr Zuhause.

Welche Leuchte passt, hängt von Ihrem Anspruch und vom Raum ab. Hier stehen die Lösungen aus dem Video kurz erklärt.

Deckenleuchte

Die klassische Lösung Eine Leitung kommt mitten im Raum aus der Decke, daran hängt eine Leuchte. Das hat laut Tobias Haack seine Berechtigung.
Standard · Raummitte · Einfach

Stromschiene

Flexibel, wenn sich der Raum ändert Spots lassen sich umsetzen und getrennt schalten. Auch eine Hängeleuchte passt in die Schiene.
Schiene · Spots · Flexibel

LED-Stripes

Indirektes Licht aus Decke oder Nische LED-Stripes brauchen Vorschaltgeräte. Deren Platz muss vorher geplant sein.
Indirekt · Akzent · Vorplanen

Einbauspots

Spots in der Decke In Gipskarton werden die Löcher nachträglich gefräst. In Beton braucht es vorher Einbaugehäuse. Im Bad mit IP-Schutzklasse gegen Feuchtigkeit.
Decke · Gipskarton · Beton

Stehleuchte

Wenn vorher nichts geplant wurde Tobias Haack arbeitet zu Hause selbst mit indirekten Stehleuchten, weil er im Vorfeld nicht anders planen konnte. Für mehr Tageslicht am Schreibtisch hilft eine Schreibtischleuchte.
Nachträglich · Indirekt · Ohne Umbau

Lichtplanung fürs Wohnzimmer in Heilbronn – direkt vom Elektromeister.

Sie bauen oder renovieren und wissen nicht, welches Licht in Ihr Wohnzimmer passt? Genau hier unterstützt Sie Elektro Haack. Kostenlos dazu: der Elektro‒Ratgeber von Tobias Haack. Elektromeister Tobias Haack geht mit Ihnen Ihre Pläne durch: Lichtfarbe, dimmbare Leuchten, indirektes Licht und Spots. Auf Wunsch auch per Video-Call. Mehr dazu in den Ratgebern „Smart Home planen“ und „Elektroinstallation: Kosten“. Auf Wunsch übernehmen Sie Arbeiten wie Schlitze klopfen, Dosen eingipsen und Kabel verlegen selbst – Tobias Haack plant, kontrolliert und schließt an. Mehr zur Eigenleistung. Ihr Vorteil: Eine ehrliche Einschätzung direkt vom Fachmann, in Heilbronn und Umgebung. Über den Experten: Tobias Haack bringt über 20 Jahre Erfahrung im Elektrohandwerk mit. Als Industriemeister Elektrotechnik (IHK), Technischer Betriebswirt (IHK) und KNX-zertifizierter Fachmann verbindet er praktische Erfahrung mit fundiertem Fachwissen. Auf seinem YouTube-Kanal „Tobis Tool Time“ erklärt er Elektrotechnik verständlich und direkt aus dem Handwerksalltag.
Elektro Haack – Ihr Elektromeisterbetrieb in Heilbronn und Umgebung.
Elektromeister Tobias Haack, Elektro Haack Heilbronn
Über 20 Jahre Erfahrung. Elektrotechnik, auf die Sie sich verlassen können.
Elektromeister Tobias Haack und sein Team stehen für fachgerechte Elektroinstallationen, moderne Gebäudetechnik und ehrliche Beratung. Von der Planung bis zur Umsetzung begleiten wir Ihr Projekt mit Erfahrung und Meisterkompetenz – direkt aus Heilbronn. Elektro Haack Albert-Schäffler-Straße 6 74080 Heilbronn
0176-62145186 info@haackelektro.de
Elektromeister Tobias Haack, Elektro Haack Heilbronn

Häufige Fragen zur Lichtplanung im Wohnzimmer

Welche Lichtfarbe ist die richtige fürs Wohnzimmer?

Was bedeuten warmweiß, neutralweiß und kaltweiß in Kelvin?

Wann sollte man die Beleuchtung im Neubau planen?

Sollte man das Licht im Wohnzimmer dimmbar planen?

Welche Lichtfarbe passt in Küche und Bad?

Was ist der Vorteil einer Stromschiene?

Elektromeister Tobias Haack, Elektro Haack Heilbronn
Ihr Projekt verdient eine saubere Umsetzung.
Sie planen eine neue Elektroinstallation, möchten Ihr Zuhause modernisieren oder haben ein konkretes Vorhaben? Dann holen Sie sich einen Elektromeister an Ihre Seite, der nicht einfach alles verkauft, sondern ehrlich sagt, was wirklich sinnvoll ist. Unser Grundsatz: Wir empfehlen nur Lösungen, die wir auch bei uns zu Hause einbauen würden. Und wenn wir von etwas nicht überzeugt sind, sagen wir das offen – auch wenn es uns einen Auftrag kostet. Elektromeister Tobias Haack steht für ehrliche Beratung, durchdachte Lösungen und sauberes Handwerk. Persönlich, direkt und ohne unnötigen Schnickschnack.
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