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Gira One Erfahrungen

Das Video zum ersten professionellen Smart-Home-Projekt von Tobias Haack

12 Minuten Video: Elektromeister Tobias Haack hielt Smart Home lange für eine Spielerei. Im Video erzählt er, was ihn skeptisch gemacht hat und wie sein erstes Projekt mit Gira One lief. Mit Blick in die Programmierung und den Vergleich zu KNX.
Schauen Sie sich jetzt unser Video zum Thema „Gira One Erfahrungen“ an.

Kurz gesagt

Tobias war skeptisch: zu teuer, zu kompliziert, und für KNX braucht man eine Software, die Geld kostet. Gira One nahm ihm diese Hürde. Programmiert wird mit dem Gira Projekt Assistenten, der laut Tobias frei ist. Die Geräte basieren trotzdem auf dem KNX-Standard. Ein Smart Home ist laut Tobias etwas teurer als eine klassische Installation. Vorteile sieht er vor allem bei der Heizung, der Beschattung, beim Komfort und bei der Sicherheit.
„Warum ich skeptisch war, liegt auf der Hand: Ich habe mich einfach zu wenig mit dem Thema Smart Home beschäftigt. Ich habe das immer als Spielerei abgetan: Braucht man nicht, so konventionell eine Lichtschaltung verdrahten, das reicht doch völlig aus.“ Tobias Haack, Elektromeister, im Video

Kapitel im Video

00:00 Intro 00:42 Warum skeptisch? 02:45 Gira One Programmierung 06:48 Vorteile Smart Home 11:03 Dein Projekt

Das Wichtigste aus dem Video

1. Warum war Tobias beim Smart Home skeptisch?

Vor diesem Projekt war Tobias „immer ein bisschen skeptisch“: Bringt Smart Home was, ist es nicht viel zu teuer, ist es nicht viel zu kompliziert zu programmieren? Der Grund lag für ihn auf der Hand: „ich habe mich einfach zu wenig mit dem Thema Smart Home beschäftigt.“ Er hatte Smart Home als Spielerei abgetan. Eine konventionelle Lichtschaltung reicht doch völlig aus, dachte er.
Dazu kam der KNX-Standard. Dafür braucht man eine Software, die viel Geld kostet. Tobias fragte sich, ob er Zeit und Geld investieren soll, und ob er die Software später überhaupt braucht. Das hat ihm den Start ins Thema erschwert.

2. Was ist der Unterschied zwischen Gira One und KNX?

Gira One hat sich Tobias erklären lassen. Es hat sich für ihn „im ersten Moment gut angehört“, weil die Hürde mit der speziellen Software wegfällt. Programmiert wird mit dem Gira Projekt Assistenten, kurz GPA. Der ist laut Tobias frei, Dinge lassen sich per Drag and Drop einfügen.
Ein weiterer Vorteil aus seiner Sicht: Die Aktoren und Sensoren von Gira One basieren auf dem KNX-Standard. Möchte die Kundschaft später vielleicht zusätzliche Funktionen, die mit Gira One nicht zu realisieren sind, könnte man das Projekt sozusagen öffnen und die Aktoren und Sensoren auf KNX-Standard programmieren. Gira One ist laut Tobias „noch mal eine Stufe günstiger“ als das große KNX-System, und die Kundschaft in diesem Projekt hat die Option, das später zu erweitern und zu vergrößern.
Einige Wochen vor dem Video hat Tobias die Zertifizierung zum KNX-Programmieren gemacht. Sein Fazit: „ich habe mir vorab viel zu viele Gedanken gemacht, es ist doch nicht so schwer.“ KNX ist aber etwas komplexer als Gira One und kostet zusätzlich: Der Kurs kostet Geld, die Software danach auch.

3. Wie sieht die Programmierung von Gira One im GPA aus?

Im Video zeigt Tobias an einem Testprojekt, wie der Gira Projekt Assistent aufgebaut ist. Zu sehen ist unter anderem:
• Ein neues Projekt bekommt einen Anlagenschlüssel, damit es geschützt ist und „nicht jeder drin rumfuschen kann“. • Die Gebäudestruktur wird per Drag and Drop angelegt, zum Beispiel Keller, Erdgeschoss und Obergeschoss mit den Räumen. • Verbraucher wie geschaltetes und gedimmtes Licht, Garagentor, Lüftung, Beschattung und Fußbodenheizung werden eingefügt, dazu Taster (Sensorik) und Aktoren. • Das System „denkt auch ein bisschen mit“: Fehlt zum Beispiel ein Dimmaktor, weist es darauf hin. • Die Geräte werden über den QR-Code auf ihrer Karte mit dem Smartphone erfasst. • Die Wippen der Taster werden belegt, etwa mit Schalten oder Dimmen, „ohne groß irgendwelche Adressen anzulegen“.
Für Tobias ist das „echt ein super einfacher Einstieg“. Vor dem Programmieren muss man sich aber Gedanken machen, was man überhaupt will und ob man das als Elektriker der Kundschaft anbieten und umsetzen kann. Um sich einen Eindruck zu verschaffen, was ein Smart Home alles kann, war Tobias im Gira Experience Center in den Niederlanden.

4. Was bringt Gira One bei der Heizung?

Allein wegen der Energieeffizienz macht für Tobias eine smarte Heizungssteuerung Sinn. Ist man nicht zu Hause, regelt die Heizung automatisch runter. Die Raumthermostate lassen sich auf Grad einstellen, und im Gira-One-System kann man mehrere Taster vernetzen, um einen guten Mittelwert im Raum zu bilden.
Klassische Raumthermostate haben laut Tobias ein Rädchen von 1 bis 5, „man weiß nie genau, wo man steht“. Bei einer Fußbodenheizung kann es Stunden dauern, bis der eingestellte Punkt erreicht ist, und dann sind es wieder 3 Grad zu viel. Eine richtige Nachtabsenkung gibt es so im Prinzip nicht, die muss man zentral an der Heizung einstellen. Im Smart Home lässt sich dagegen jeder Raum einzeln steuern: das Schlafzimmer zum Beispiel auf 15 Grad, das Wohnzimmer wärmer.

5. Und die Kosten?

Zu den Kosten sagt Tobias: Ein Smart Home ist in der Wertigkeit höher als eine klassische Installation und dementsprechend etwas teurer, „der Realität muss man schon ins Auge blicken“. Als Gegenposten nennt er den Tastsensor mit integriertem Thermostat. Ein extra Raumthermostat, den man auch extra verkabeln muss, fällt weg. In einem Haus mit 13 Thermostaten ist das vielleicht doch eine Summe, die man einspart und in die Kalkulation einbeziehen kann.

6. Was kann Gira One bei Beschattung, Komfort und Sicherheit?

Beschattung und Jalousiemanagement helfen, die Raumtemperatur mitzusteuern, und sind bequem. Im Projekt gibt es eine Zentralsteuerung, bedienbar über das Touchpanel G1 oder ein iPad.
Zum Komfort sagt Tobias: „man braucht es eigentlich nicht, so sagen ja viele, so habe auch ich gedacht.“ Wer aber einmal damit arbeitet, merkt, dass es etwas wert ist. Bei Gira One lässt sich zum Beispiel eine Abwesenheitssimulation bauen, die sich daran orientiert, wie das Smart Home in der letzten Woche bedient wurde. Ein Knopfdruck, dann läuft sie ab. Das ist für Tobias auch ein Thema Sicherheit.
Die Türkommunikation im Projekt ist ebenfalls von Gira und wird auf dem G1 mit visualisiert. Sein Punkt: Es ist nicht der eine Faktor, der für ein Smart Home spricht, sondern mehrere, die ineinanderspielen. Unterm Strich nennt er Gira One ein durchdachtes System, das ihm und auch der Kundschaft den Einstieg leichter gemacht hat.
Über Bedienkonzepte im Smart Home, auch über sein erstes Gira-One-Projekt, spricht Tobias in der Podcast-Folge Smart Home ohne Taster? Das richtige Bedienkonzept.

Alles, was Tobias im Video sagt

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Häufige Fragen

Braucht man für Gira One eine teure Software?

Was ist der Unterschied zwischen Gira One und KNX?

Ist KNX schwer zu programmieren?

Ist ein Smart Home teurer als eine klassische Installation?

Was bringt ein Smart Home bei der Heizung?

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Über Tobias Haack

Tobias Haack ist Elektromeister und Inhaber von Elektro Haack in Heilbronn, Industriemeister Elektrotechnik (IHK) und KNX-zertifiziert. Auf seinem Kanal Tobi's Tool Time erklärt er seit 2021 Elektrotechnik aus der täglichen Praxis.
Hinweis zur Zusammenarbeit: Laut Video hat Tobias dieses Projekt gemeinsam mit der Firma Gira umgesetzt. Am Ende bedankt er sich bei Gira dafür, dass sie das Projekt möglich gemacht hat. Stand der Seite: Oktober 2026.
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Elektromeister Tobias Haack, Elektro Haack Heilbronn
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