Wortgleiche Abschrift des Videos. Korrigiert sind nur Hörfehler der automatischen Untertitel. Stellen, die nicht klar zu verstehen sind, stehen als [unverständlich].
Tobias: Hallo lieber Torben, ich hoffe diese Nachricht finde dich in einem guten Gemütszustand Bindestrich. Dieser Text könnte von einer KI vorgeschrieben sein, aber ich habe mir in echt eingesprochen. Herzlich willkommen zur neuen Folge Smart Home Busters. Das Intro war jetzt spontane Idee. Das Thema heute soll sein KI einmal ganz allgemein, wie wir das gerade nutzen und wie wir uns das vorstellen könnte, wie das in Zukunft auch Anwendung im Smarthome Bereich findet. Torben, geht’s dir gut?
Mir geht’s bestens. Aber das ist ja schon mal gut. Dann hast du ja schon mal gezeigt, dass unser Podcast definitiv nicht KI generiert ist, weil ich sag mal, so sprechen wir üblicherweise nicht im Podcast, ne? Ja, das stimmt.
Tobias: Ja, und man muss dazu sagen, alle Podcast Folgen bisher sind wirklich sehr spontan entstanden, ohne große Vorbereitung. Wir haben nur vorhers Thema definiert und haben bisher, korrigiere mich, wenn ich falsch lieg, noch nicht mit KI gearbeitet oder?
Nee, für ein Podcast. Nee, das glaube ich auch. Ja.
Tobias: Wie nutzt du im Moment gerade KI bei dir im Alltag?
Torben: Tatsächlich, also ich hab, fangen wir mal so an, für gerade für den YouTube-Kanal nutze ich es ganz gerne, um so Arbeiten, abzudrücken, auf die ich keinen Bock habe. Sprich Timestamps zu finden in den also Kapitel für die YouTube Videos, das geht inzwischen ganz gut. Dann ganz klassiker Beschreibungen erstellen aus dem Transkript. Das sind so die Sachen, die ich aktuell ganz gern über KI mache, einfach weil es am Ende Zeit spart und klar immer mal wieder so ein bisschen auch als, ich sag mal, ja, als Ideenfinder, ne? Also, wo man mal so ein bisschen hin und her schreibt, was wenn den Ideen? Ich meine, die den Großteil kann man oder ein Teil davon kann man nicht wirklich eins zu eins nehmen, aber es gibt einem doch ganz gute Denkanstöße, in was für Richtung man vielleicht mal Videos machen könnte oder was interessante Themen sein könnten. Das ist jetzt als Content Creator im geschäftlichen Kontext noch irgendwie genau tatsächlich aktuell so gut wie gar nicht, muss ich gestehen.
Tobias: Okay. Und privat wahrscheinlich um du willst jetzt irgendwas wissen und dann fragt man Chat GPT oder was nutzt du da?
Torben: Ja, also ich sag mal für die Uni nutze ich ganz gerne Chat GPT jetzt nicht dafür um Hausarbeiten oder so weiter schreiben zu lassen. Das jetzt nicht allein schon, weil es auch inhaltlich dann vorne und hinten nicht passt, auch da wieder als Ideengeber und so ein Stück weit auch ja Konzepte zu entwickeln etc. Im privaten nutze ich tatsächlich selten Chat GPT, da nutze ich meistens dann die KI Zusammenfassung von Google. Finde ich immer ganz praktisch, wobei man da natürlich auch immer aufpassen muss, ja, das Ergebnis, was da zurückkommt, stimmt das wirklich? Also mit dem gewissen gesunden Menschenverstand sollte man da am Ende trotzdem rangehen.
Tobias: Ja, ich muss sagen, ich find es verrückt, wie das ganze Thema wie aus dem Nichts aufgetaucht ist und dann auf einmal jeder mit KI konfrontiert wird, ob er will oder nicht. Also gerade wie du jetzt sagst Google Suche, da kommen wir ja gar nicht drum rum diese KI-Zusammenfassung zu bekommen, aber dann auch Chat GPT, wie das auf einmal da war und jetzt irgendwie jeder nutzt und Fluch und Segen wie immer man hört ja von anderen keine Ahnung Rechtsanwälte oder so. Ah ja, jetzt kommen die Mandanten schon mit ihrer Klagevorbereitung durch Chat GPT zusammengefasst, ob das alles so gut ist. Wie du auch schon gesagt hast, sollte man immer ein kritisches Auge drauf werfen, aber ich find es echt verrückt, was da für eine Technologie aus dem Nichts auf einmal auf uns einschlägt. So.
Und vor allem auch die Geschwindigkeit finde ich beeindruckend, also mit was für einer Geschwindigkeit sich das weiterentwickelt. Ich weiß noch, ich weiß nicht, wann ist ein Chat GPT groß geworden oder so das erste Mal [unverständlich], das war nach Corona, glaube ich, oder [unverständlich] für mich gewesen sein. Für mich ist gefühlt seit irgendwie einem Jahr oder so da gar nicht viel länger.
Torben: Wahrscheinlich länger, aber ich weiß, als es damals rausgekommen ist, habe ich das so ein bisschen mitverfolgt, habe mich mit ein paar Kollegen unterhalten, die auch Informatik studieren und da war das noch so, ja, man kann mal so ein bisschen mit rumspielen, aber wirklich Anwendungsfälle oder wirklich effektiv nutzen, war da noch nicht zu denken. Und wenn du jetzt guckst, was inzwischen alles möglich ist mit Hilfe von KI, also ich hat es jetzt letztens in einem Uniprojekt für einen Modul, da mussten wir einen Prototypen entwickeln und ich sag mal, ich kenne mich so ein bisschen aus mit Programmieren im Bereich Webentwicklung. Von dem her kann ich da mit einem gewissen Auge auch noch drauf werfen, was da am Ende bei rauskommt.
Weil wir hatten dann einfach mal überlegt, okay, komm, probieren wir es mal mit Codex in dem Fall, das ist das Coding Tool oder die ja, die Plattform von ChatGPT von Open AI und da haben wir einen Prototypen entwickelt und Respekt, also was da inzwischen an Ergebnis rauskommt mit einer Qualität auch und vor allem auch mit einer Geschwindigkeit und ich habe ja jetzt kein hier Pro plus Ultimate Abo, sondern das ganz normale, ich glaub, es kostet 20$ im Monat und was du damit allein schon an Tools entwickeln kannst und es ist Ja, immer so, wir sind aktuell am schlechtesten Punkt, ne? Also die KI wird nur noch besser. Es wird nicht so sein, dass es schlechter wird.
Tobias: Mir fällt gerade ein, ich muss meine Worte vom Anfang korrigieren. Natürlich nutzen wir KI für den Podcast. Unser Thumbnail ist KI generiert. Stimmt auch die wie die Beschreibungen s sind KI generiert. Ich meinte mit der Aussage, wir beide sind noch echt. Also wir beide sind noch echt. Ja. Was sind das für Tools, was du nutscht? Also ich habe jetzt rausgehört Chat GPT und das Codex. Google KI-Zusammenfassung. Gibt’s sonst noch was?
Torben: Genau. Tatsächlich weniger. Also wirklich nur Gemini, da habe ich noch das Plus aber und halt ChatGPT. Da nutze ich Codex jetzt inzwischen vermehrt, weil wie gesagt, ich find es wirklich beeindruckend, was damit inzwischen machbar ist.
Tobias: Also ich nutze das auch als Content Creator ähnlich wie du gerade diese Transkript Zusammenfassungen und Videobeschreibungen, Hashtags werden da gemacht. Also, das ist echt auch schon mal eine gute Hilfe. Ich nutze es bei mir im Elektrobetrieb zur Kundekommunikation. Ich bekomme in der Regel eine Kundeanfrage per E-Mail, per Kontaktformular oder dann auch per KI Anrufbeantworter habe ich auch mittlerweile, also wenn ich im Büro sitz, gehe ich noch selber ran. Wenn ich auf der Baustelle bin, nehme ich Handy nicht mit, also das Geschäftshandy und dann kann man mit meiner KI sprechen und dann wird schon vor definiert paar Dinge abgefragt und dann bekomme ich im Nachgang eine Zusammenfassung, was auch sehr hilfreich ist und dann funktioniert meine erste Kundekommunikation, die unpersönlich ist, alles mit KI und Spracheingabe. Also ich nutze es ganz viel, ich spreche viel rein und dann kommt ein Text bei raus, den ich dann nutzen kann als E-Mail zu versende. Spart mir enorm viel Zeit. So habe ich es bisher genutzt.
Dann kommen ja ganz viele Software Hersteller jetzt auch dazu, gewisse Abläufe in der Software KI basiert zu optimieren. Da bin ich auch mal gespannt, was da noch so alles kommt. Und ich habe jetzt ein Werkstudent seit über einem Monat, der hat dann das Thema Claude mit reingebracht. Dem habe ich eine Aufgabe gegeben, von der ich gedacht habe, er braucht so eine Woche ungefähr dafür. Das hat er innerhalben Stunde gelöst mit Claude. Also, ich war super überrascht, weil das Thema habe ich bisher noch nicht behandelt und habe dann aber auch selber gerade diese Webtheme mir eine Schnittstelle gebaut, einfach nur mit Spracheingabe und gesagt, was ich brauche zwischen zwei Softwarelösungen. Eine Automatisierung dazwischen gebaut wurde oder ne, ich wollte für mein, also ich habe ja im YouTube-Kanal zeige ich ja, wie man Dinge selber macht und meine Überlegung ist so langfristig vielleicht einen Webshop zu haben, wo ein Kunde ein fertiges Paket kaufen kann für Eigenleistung, also Schalterdosen, Kabel und so weiter.
Und da habe ich mit Claude einen Konfigurator gebaut. Klar, alles was dahinter steckt, Preise, Anbindung irgendwohin, das fehlt alles noch. Aber um so ein ersten Pitch zu machen, weil ich habe da schon paar Gespräche geführt, um so ein ersten Pitch zu machen, hatte ich einfach eine Oberfläche, wo man sich durch einen Konfigurator durchklicken konnte. So völlig verrückt, was in kurz, das ist ja das Stichwort kurze Zeit so alles geht ist verrückt.
Torben: Ja, genau. Das ist ja so ein Stück weit, was ich da mit Codex gemacht hatte, ist auch Prototyp entwickelt. Und ja, das war vor [unverständlich] Jahren, hättest du dafür, keine Ahnung, wie du schon sagst, ein Monat dafür gebraucht, um den Prototypen zu entwickeln. Und heute kriegst du das in ein paar Stunden hin und hast ein wirklich vernünftiges Ergebnis, was du so vielleicht nicht veröffentlichen kannst, aber wo du wie du schon sagst, du kannst jemanden deine Idee näher bringen und aufzeigen, wie das Ganze funktioniert oder auch intern als Tool verwenden und das ist schon wirklich beeindruckend. Was mich mal interessieren wird, du hast jetzt gesagt, du nutzt KI für das Thema Anrufbeantworter. Wie ist denn da so die Akzeptanz? Hast du da schon mal negative Erfahrung gemacht?
Tobias: Also, ich hatte tatsächlich ein Kunde, der hat ich kriege dann auch noch eine Sprachnachricht, also wie auf eine Bandansage. Da war ein Kunde dabei, der hat die KI beleidigt. Also, der hat richtig so scheiß KI, ich will mit einem echten Menschen sprechen. Der war richtig aufgebracht. Und da gibt’s ja, wie bei allem Leute, die sind dagegen. Manche finden es richtig cool. Ja, ich nutze es einfach dem geschuldet, weil ich meine Abläufe optimieren muss als Handwerker und meine Zeit optimieren muss.
Das größte gut, dass ich habe, ist meine Zeit und wenn mir KI Zeit sparen kann, dann nutze ich das gerne und wenn da jemand was dagegen hat, also es gibt niemand, der irgendwie dazwischen ist, es gibt nur dafür und dagegen. Und die, die dafür sind, die sind auch eher dann schon die Kunden, mit denen ich eher zusammenarbeiten möchte, weil die offener für viele neue Themen sind. Auch was dann die Brücke schlägt zum Thema Smarthome und so. Die sind da viel sensibler in dem Thema. Jemand der KI völlig ablehnt läuft auch am Zeitgeist vorbei, meiner Meinung nach.
Torben: Ja, das sowieso. Es ist da und es ist es wird bleiben. Das ist definitiv so [unverständlich].
Ich muss auch sagen, also ich habe die Chat GPT Bezahlversion kostet glaub 23 €. Ja, genau. Claude kostet auch 50 €. Da denkt man, boah, ja, so ein Abo jetzt noch dazu abzuschließen. Manche sagen: "Ja, nee, ich nutze die Free Version und so. Warum zahlst du überhaupt Geld dafür?" Aber wenn man das so sieht, eine Bürokraft für 23 € zu bekommen, das ist im Monat. Im Monat? Ja, also da kannst du Bürokraft eineinhalb Stunde dafür vielleicht einsetzen maximal und KI ist wie der Gerät schläft nicht kommt nie zu spät. [unverständlich] Ja. Und der Gerät schwitzt nicht. Genau. Ja.
Tobias: Also ich bin super offen dafür. Ich glaube, dass es berechtigterweise Theme gibt, wo man vorsichtig sein sollte.
Ich habe ein Beispiel. Ich habe gedacht, ich kann KI auch nutzen, um mir Kurzvideos zu machen und Normen aufzubereiten. Ich habe mal eine Serie, die immer wieder kommt, wo ich [unverständlich] Mythen aufdecke, wo jemand sagt, man darf z.B. Ein Herd nicht dreipolig abs nicht mit einzelnen Automaten absichern. Es muss dreipolig sein. Dann probiere ich die passende Norm dazu rauszusuchen und dann das Thema normengerecht aufzuarbeiten. Und es war viel Recherchearbeit in der VDE Normbibliothek und dann dachte ich, komm, ich nutze Chat GPT, lass mir die Normenzitate raussuchen und mach’s mir einfach. Habe das Video gedreht, online gestellt, schlafen gegangen, morgens aufgewacht, riesige Shitstorm. Also, ich habe da so viel falsch zitiert. Ich hab das Video dann wieder gelöscht und dann die Erkenntnis gehabt, ja, man sollte durchaus kritisch sein und das doch noch mal gegenchecken. Also, ich hoffe, das bleibt auch so, dass man immer noch uns als Mensch braucht, als Experte und als kritisches Auge, aber wenn man das mit Bedacht macht, dann ist es ein super Tool.
Torben: Absolut. Ja, was mir gerade noch als Tool einfällt, ist Notebook LM. Das ist auch von Google eine KI. Was da ganz cool ist, du kannst die Quellen hochladen und die KI nutzt da in dem Fall wirklich nur die Quellen, die du auch hochgeladen hast und referenziert auch entsprechend und zeigt, wo hat sie das in dieser Quelle gefunden. Das ist gerade noch mal ganz cool, wenn du jetzt in ja, gerade jetzt für die Hochschule oder so, wenn du da wirklich in Sachen arbeiten musst, die wo du die Quelle auch dafür brauchst, ne?
Tobias: Ja, ich habe meinen kompletten LinkedIn Auftritt KI basiert gemacht. Das war auch noch so ein Gamechanger bei mir. Ich habe also ich mache eine Sprachnotiz, was für ein Gedanke ich gerade am Tag habe, was mich beschäftigt hat. Also auf LinkedIn thematisiere ich ja ganz viel alltägliches, bisschen unternehmerische Sache, Mindset Themen und dann spreche ich das so rein und dann kommt mir ein Text raus. Ich mache entweder noch ein Selfie oder lass mir ein KI Bild generieren und ab damit. Da habe ich jetzt übers Jahr verteilt schon über 3 Millionen Impressionen bekommen auf LinkedIn und bin da auch präsent und sichtbar und brauch 5 Minuten am Tag. Also ja. Ja.
Aber was ich Ja. Ja. Sag gerne.
Torben: Also was mich tatsächlich vielleicht auch mal so eine negative Seite nervt am Thema KI ist dieser ganze KI AI Slop den der auf Instagram und Co. landet. Also KI generierte Videos die wirklich einfach nur Schrott sind am Ende vom Tag, womit dir die Timeline zugespült wird, genauso auf YouTube, wobei YouTube dir inzwischen ja auch vermehrt gegen vorgeht, wenn du einfach nur KI Videos hochlädst. Also das ist echt ah, das nervt.
Ja, da ist Internet schon tatsächlich zugemüllt. Es gibt da manche kleine Sache, die steche raus, die sind dann vielleicht witzig oder cool gemacht. Ja, absolut. Aber der Großteil ist tatsächlich Müll. Ja, und das ist natürlich auch vielleicht nachhaltig nicht so das Geile, wenn dann so viel Daten im Internet rumschwirrt. Ich hatte vorhin noch eine Idee. Irgendeine Frage hatte ich noch, aber fällt mir wahrscheinlich nachher noch mal ein.
Wer aber vielleicht können wir mal so ein bisschen den Bogen spannen in Richtung Smarthome. Genau, das wollte ich jetzt damit auch an einleiten, dass man vielleicht die Brücke schlage, wenn wir zum Podcast Thema auch kommen.
Torben: Genau. [unverständlich] du denn Anwendungsfälle? Also ich sag mal KI im Smarthome. Ich glaube so der Klassiker, der da einem einfällt ist hier Alexa Siri und schlag mich tot als Spracheingabe. Ja, das ist ja auch erstmal nichts anderes. [unverständlich] wird ja inzwischen auch immer noch stärker. Ich glaube Amazon hat jetzt dieses Echo Plus angekündigt, wo klar sie ja, ich sag mal in eine Art, wo Echo oder Alexa noch mal intelligenter wird. Ich glaube, das ist ja mal so der erste Anwendungsfall, der da einem einfällt oder zumindestens geht’s mir so.
Tobias: Ja. Und das vergisst man ja dann auch. Heute spricht man von KI und denkt an Chat GPT und die ganzen Sachen, dass es aber schon künstliche Intelligenz viele Jahre gibt und in manchen Systemen, die man auch schon lange nutzt, verbaut ist in eine gewisse Weise, das vergisst man. Aber da finde ich so Sprache im Smarthome war bisher immer mehr schlecht als recht. Also so habe ich es wahrgenommen. Da muss man ganz genau sagen, Lichtbadezimmer ein und nicht Lichtbad ein, weil dann passt es schon wieder nicht. Wenn das intelligenter wird Ja, genau.
Wenn das intelligenter wird und so funktioniert wie jetzt meine Spracheingabe bei Chat GPT, ich spreche da schwäbisch und der versteht mich und transkribiert es richtig und dann da die Zusammenhänge zu finden, was will ich denn überhaupt in meinem Smarthome, wenn ich sag sie keine Ahnung, ich nenne mein Smarthome keine Ahnung, hallo zu Hause, heute geht’s mir gar nicht gut. Mach mir mal eine gewisse Stimmung, die zu meiner Stimmung passt und dann was haben wir im Haus alles verbaut, was könnte da am Tobi passen? Zack. Und dann vielleicht auch weitergedacht diese dieses Verhalten dann in ein gewissen Weise auch zu lernen, zu trainieren. Man spricht ja auch immer, man trainiert eine KI, dass die lernt, wie nutze ich mein Haus, was sind meine Vorlieben, um darauf dann vielleicht auch gewisse Theme abzustimmen und anzupassen. Also, da denke ich, macht KI durchaus Sinn.
Torben: Da ist halt auch dann immer die Frage Thema Datenschutz, ne? Also gerade jetzt bei Daten, wo dann auch mit hinterlegt ist, ja, wie bist du zu Hause, wo bist du zu Hause, wie ist dein Verhalten zu Hause? Ich glaube, da ist bei vielen dann berechtigterweise auch dann die Frage, okay, wo landen die Daten am Ende? Also ich glaube, vor allem da wird’s in Zukunft noch relevanter oder wird mit Sicherheit interessant zu sehen sein, was auch lokale Lösungen da später können. Also, es gibt schon lokale Lösung, gerade auch im KNX Bereich, ist mir der eine oder andere bekannt, aber auch die entwickeln sich ja weiter. Also da bin ich auch mal gespannt, wo da die Richtung hingeht, weil ich sag mal, ich weiß jetzt nicht, ob ich will, dass Open AI oder Google, gut Google weiß ich schon viel zu viel, aber dass die noch wissen, in welchem Raum befinde ich mich gerade, wo habe ich gerade welchen Verbrauch.
Weil es ist ja auch krass, wenn du einfach mal deinen Stromverbrauch dir visualisierst, was du aus deinem Stromverbrauch schon alles rauslesen kannst vom Nutzerverhalten. Also nicht nur ist jemand zu Hause oder nicht, sondern wann zieht er sich vielleicht einen Kaffee oder wann ist er in der Dusche, ne? Gerade so Sachen. Da glaube ich, muss man vorsichtig sein.
Tobias: Ja, gebe ich dir recht und da ist tatsächlich immer noch diese kritische Auge drauf zu haben. Das sind jetzt so Gedanken, wie könnte man das integrieren in Smarthome? Natürlich laufe die Date dann irgendwohin, müsse verarbeitet werden und wieder raus. Ich habe letztens einen spannenden Vortrag gehört von einem, der hat genau über diese Macht der Daten gesprochen und hat es auch ganz plakativ, sind Daten das neue Öl und ist da in seinem Vortrag da drauf eingegangen, wo man dann schon so, wenn so wie du auch sagst, so Beispiele bringt, will man, dass das jemand anders weiß, dann denkt man schon auch noch mal ganz anders über das Thema nach. Und der hat es im Zusammenhang mit einem große Supermarkt gesprochen, wie die ihre Preise tatsächlich gestalten mit digitalen Preisschildern, wie sie ihre Bestellungen machen, wie sie ihre Außenwirkung abändern aufs Nutzerverhalte von den Leuten über die Daten, die sie sammeln. Das ist schon verrückt, was für eine Macht das dann auch hat.
Torben: Ja, das stimmt schon. Ich dann anderes Thema gerade jetzt bei KI gestützt. Ich glaube das ist auch einen oder kann einen riesen Mehrwert oder bietet auf jeden Fall einen riesen Mehrwert, aber gerade auch wenn man jetzt das Thema Smarthome nicht nur aus Komfortsicht betrachtet, sondern also ja, ich will jetzt nicht einfach nur eine schöne Lichtstimmung, sondern auch, wenn es drum geht später altersgerecht zu wohnen. Ja, dass eine KI beispielsweise proaktiv erkennt, Moment mal, der Nutzer verhält sich nicht so wie üblicherweise, hat morgens z.B. [unverständlich] Stunden länger geschlafen oder ist nicht zur üblichen Zeit aufgestanden. Ich frag mal proaktiv nach ist ein noch alles in Ordnung?
Tobias: Ja. Ja, gerade auch solche Themen sind glaube ich da steckt eine riesen Chance drin. Ich glaube, dass vielleicht in so einem Smarthome irgendwann so ein Haus-Buddy mit dabei ist, wie ein kleiner Roboter, der dich irgendwie KI unterstützt, KI basiert unterstützt, also kann ich mir schon vorstellen, dass sowas kommt.
Gab’s da nicht von Tesla irgendwie so ein Roboter, den man sich vorbestellen kann? Stimmt. Ja. Als Haushaltshilfe irgendwie agieren soll. Ja. Ja, stimmt. Da war was. Ja, hatte ich auch auf YouTube gesehen. Ja. Hast du den vorbestellt? Ja, klar. Aber nur mit KNX-Schnittstelle, wo das grüne Kabel anstecken kann. Ja, ja, genau. Ist dann KNX RF, weißt du, ist dann über Funk. Ja, genau. Noch weiter gedacht. Ja, ja, ja.
Torben: Aber das ist vielleicht ein guter Punkt. Ich glaube, es ist nicht nur die oder es ist definitiv nicht nur die Nutzerseite, die das später im Smarthome einfacher macht, sondern auch das Thema Einrichtung, ne, Programmierung. Wir haben ja in einer Folge drüber gesprochen, was wir uns von Herstellern erwarten, dass ich schnell zu einem Ergebnis komme, dass ich Geräte schnell parametriert bekomme, jetzt gerade im Bereich Knx. Ich denke auch da, ich meine, wir haben selbst jetzt erlebt, wie schnell ich mit Hilfe von KI was entwickeln kann. Ah, es ist auch nur eine Frage der Zeit, bis das Einzug hält jetzt in Tools wie die ETS, also zur Programmierung von KNX oder auch anderen Smarthome Systemen, wo ich eben nicht mehr jede Verknüpfung einzeln ziehen muss, sondern vielleicht die KI auch schon oder das Tool erkennt, Moment mal, das sind die Geräte in dem Raum, dann macht’s vielleicht Sinn, die Tasterbelegung so schon vorzuparametrieren. Also ich glaube, das wird auch nur eine Frage der Zeit sein.
Tobias: Ja, das denke ich mir auch. Also, da kannst ja dann auch enorm viel Zeit sparen und vielleicht auch gerade, wie du sagst, die Räume vordefinieren, die Themen, die drin sind, die KI weiß dann ungefähr, ab wir haben jetzt einen Präsenzmelder, Licht, Beschattung, das muss irgendwie nachher zusammenkommen. Dann kannst du vielleicht über Spracheingabe noch sagen, den Raum definieren und da noch Input über Sprache geben und dann bereitet dir das vor. Da muss nur noch einmal drüber gehen und alles durchchecken, ob es passt und nicht alles händisch zusammenfüge. Das kann durchaus auch viel Zeit sparen. Ja.
Torben: Und dann eben auch das Thema Prüfung, ne, dass ich guck, funktioniert alles so wie es gedacht war. Ja, also schalten die Lichter, also schalten die Kanäle, wenn der Nutzer da auch wirklich der Bewegungsmelder auslöst etc.
Tobias: Ich glaube, also so schnell wie das kam und so überraschend und ich habe immer wieder so Aha Momente, wo ich denke, oh krass, das geht mit KI so und so. Das wird uns bestimmt in nächster Zeit noch ein paar mal passieren, dass wir auch so Aha Momente haben, wo man denken, oh verrückt, was alles geht. Der erste Evolutionsschritt war eigentlich Handy, das iPhone, dass ich mit mir rumschlepp, was das alles kann und was ich jetzt damit mit KI noch alles machen kann. Es ist einfach crazy.
Was mich mal interessieren würde, unsere Zuhörer, die nutzen das doch bestimmt auch. Einmal wird mich interessieren, wie redet ihr mit eurer KI? Habt ihr dem schon Name gegeben? Sagt ihr hallo. Hallo Chatti, kannst du mir sagen heute wie Wetter wird? Wie geht ihr mit KI um? Wie nutzt ihr das? Und natürlich auch wichtig für uns Smarthome bezogen. Was sind so eure Ideen? Wie könnte man KI im Smarthome sinnvoll anwenden? Das würde mich mal interessieren. Und vielleicht auch so ein bisschen mal in die Richtung, was habt ihr vielleicht, wenn jetzt Systemintegratoren oder so zuhören, inwiefern habt ihr KI schon in euren Workflow eingebaut zur ja Einrichtung von KNX Anlagen oder von Smarthome Anlagen? Das würde mich auch mal interessieren, ob es da vielleicht schon ja Ideen gibt, die man nutzen kann, ne?
Tobias: Ja, also im ich muss sagen, für mein Workflow, wenn ich ins KNX übertrag, habe ich zumindest die Vordokumentation Vorberatung, Kundekommunikation schon KI basiert, begleitend. Jetzt in der Umsetzung noch nicht und in der Umsetzung, ich habe ja einen Partner, der dann für mich auch dann die Programmierung und so macht. Da bin ich mal gespannt, was es da gibt, um es vielleicht auch bei mir selber zu integrieren, damit ich es vielleicht auch selber machen kann. Wie gesagt, das Thema ist bei uns alle immer Zeit und wegen der Zeit lagert man Dinge aus und wenn ein Tool einem Zeit sparen kann, kann man es vielleicht auch wieder einlagern.
Torben: Ja, vor allem, wenn ich mich dann auf die wesentlichen Sachen konzentrieren kann. Also jetzt aus Systemintegrator Sicht, ich will eigentlich nicht jedes Mal das Licht neue erfinden. Also es macht mir jetzt keinen Spaß in einem Raum oder jedes Mal, wenn ich eine KNX-Anlage aufsetz, die einzelnen Beleuchtungskreise mit dem Taster zu verknüpfen. Was mir persönlich mehr Spaß macht, ist dann auch mich um Themen zu kümmern, Schnittstellen zu anderen Systemen. Also unser beliebtes Beispiel, die Schnittstelle zur Heizungsanlage. Wobei, ob die Spaß macht, na ja, sei mal dahingestellt. Aber du verstehst, was ich meine, auch das Thema Automation vielleicht ein bisschen weiterzudenken und wirklich die Grundlagen ja auszulagern, das wäre definitiv wünschenswert, sagen wir es mal so.
Tobias: Ja. Dann blicken wir mit voller Vorfreude in die Zukunft und finde heute ein gutes Ende zu der Folge. Gibt’s noch irgendwas, was man sagen müsse?
Ja, wie üblich. Kommentieren, liken, abonnieren. Auf YouTube gibt noch gibt’s noch das Hypen. Weiß nicht, was gibt’s auf Spotify und so noch? Fünf Sterne Bewertung. Also schaue, dass ihr nicht nur stille Zuhörer und Zuhörerinnen seid, das freut uns natürlich auch, aber uns hilft’s, wenn ihr fleißig in die Tasten haut und irgendwo einen Daumen nach oben gibt. Das pusht den Algorithmus und wir werden immer berühmter. Das ist das Ziel. Damit wir nicht [unverständlich] von der KI ersetzt werden, ne? Genau. Dann bis zur nächsten Folge. Ciao. Mach’s gut.