Wortgleiche Abschrift des Videos. Korrigiert sind nur Hörfehler der automatischen Untertitel. Stellen, die nicht klar zu verstehen sind, stehen als [unverständlich].
Tobias: Hallo und herzlich willkommen zu Folge Nummer 5 der Smart Home Busters. Heute ist unser Thema Must-haves im Smart Home. Aber bevor wir tief ins Thema einsteigen, erstmal Torben, wie geht’s dir?
Torben: Mir geht’s bestens und dir Tobi? Die ersten Folgen sind ja jetzt online und wir haben schon eben so ein bisschen über das Feedback gesprochen. Also ich glaube, wir haben beide ein ziemliches Grinsen im Gesicht, oder?
Ja, genau. Das spiegelt sich in meiner Laune wieder. Ich bin echt happy und muss echt sagen, auch positiv überrascht, was die Aufrufzahl und das Feedback der ersten Folgen angeht. Also zwei Folgen sind jetzt zu der Zeit, wo wir gerade aufnehmen, online. Wir haben noch zwei in der Pipeline und nehmen jetzt gerade Folge 5 auf. Ich bin echt Feuer und Flamme und denk dieses Projekt, das wird noch in ganz andere Sphären nach oben katapultiert, wenn die ersten Folgen schon so extrem gut waren, ne?
Absolut. Nee, ich muss auch sagen, also ein ganz großes Dankeschön auch an alle, die bisher schon in die Folgen reingehört haben oder schon fleißig kommentiert haben. Ob es jetzt auf den diversen Plattformen, LinkedIn, auf den YouTube-Kanälen über Spotify sind, glaube ich, auch schon Kommentare reingekommen, wenn ich das richtig gesehen hatte. Also an der Stelle schon mal ein ganz großes Dankeschön, glaube ich, von unserer Seite. Und ja, macht gerne so weiter. Also, die Kommentare nehmen wir natürlich ernst bzw. lesen wir und kommen natürlich auch in die Folgen mit rein, wenn sich da entsprechende Themen ja anbieten, würde ich sagen.
Ich freue mich auch sehr, dass wir auch Zuhörer aus unserer Branche haben, die wir auch kennen auch mit dem YouTube-Context. Also, der Stefan von Verdrahtet habe ich gesehen, der hat uns auch schön repostet, der Matthias von wie heißt sein YouTube-Kanal jetzt Hausautomation. Hausautomation. Ii, das lassen wir aber drin. Wir sind ja real. Der Matthias hat es schön Repost und Werbung für uns gemacht. Also da auf jeden Fall ein großes Danke auch aus der Community in die Community.
Ja, ich glaube, es ist auch so ein bisschen die Idee vom Podcast, ne, aus der Community heraus entstanden und für die Community so ein Stück weit.
Ja, auf jeden Fall. Genau. Nee, also muss ich auch sagen, ich bin sehr happy darüber, wie jetzt die ersten Folgen so angekommen sind. Sind ja jetzt auch auf mehreren Kan, also sowohl auf deinem als auch auf meinem Kanal schon online gegangen und so auch die Mischung aus unseren beiden Communities zu sehen, das macht schon sehr viel Spaß, würde ich sagen.
Das einzige Feedback, dass ich bekommen habe tatsächlich, wo man aber bewusst auch eingegangen sind, das Risiko ist jetzt zu Bildqualität tatsächlich. Ich habe bei den letzten Folgen saß ich irgendwie ein bisschen weit weg von der Kamera, da waren wir nicht gleich groß, weil wir ja unseren Splitscreen sozusage dann abgebildet habe. Und wo wenn ich mir die letzten zwei Folgen angeschaut habe, nachdem ich das Feedback bekommen habe, habe ich dacht, ah ja, ich hätte vielleicht auch bisschen meine Haare noch schöner machen können, aber nach oben haben wir ja jetzt noch Luft, um das noch besser zu machen.
Heute bin ich jetzt z.B. in meinem potenziell neuen Podcast-Studio, das aber noch im Umbau ist. Hinter mir ist noch ein Graffiti, das noch angepasst werden muss. Und meinen Setup, dass ihr jetzt nicht seht, das ist natürlich nicht so das professionellste gerade. Es funktioniert, aber es ist noch Luft nach oben. Und eigentlich war mein Gedanke, wir nehmen ja den Podcast auf, dass da der Fokus eigentlich Audio ist, ne? Aber es schauen doch doch doch viele unsere Gesichter hät auch gedacht.
Aber ich muss auch sagen, dass weil das gerade sagst, das war auch letztens ein LinkedIn-Post von vom Bastian Elsner von Elsner Elektronik auch an der Stelle liebe Grüße. Hat uns auch geschaut mit unserem Podcast, hat ja auch einen eigenen Podcast. Der hat auch noch gesagt in seinem Podcast, in seinem LinkedIn-Post geschrieben, wenn er sich die ersten Folgen anschaut bzw. anhört und der ist glaube ich jetzt bei Folge 25 gewesen. Das sind ja Welten dazwischen und ich glaube so geht’s uns auch mit unseren YouTube-Kanälen. Also bei mir zumindestens, wenn ich da mal so in die ersten Videos reinschaue und jetzt so in die Videos, da merkt man definitiv eine Lernkurve und ich glaube, so wird’s auch hier beim Podcast dann entsprechend sein.
Ja, beim YouTube-Kanal auch, wenn ich so die ersten Videos anschaue und denke, ja, scheiße, vor allem das performt auch am besten eins der ersten Videos und da habe ich z.B. kein ansteckmikro dran gehabt und dann denke ich, ah, da hätte ich von Anfang an vielleicht ein bisschen mehr Wert auf den Ton legen sollen, aber ja, wir wollten ja jetzt auch mal erst ein Test machen, vor allem einmal ein Test kommt das an, das haben wir abgehakt, der Check ist da für mich einen Test habe ich da langfristig Bock drauf. Das kann ich auch für mich jetzt erstmal abhaken, weil ich freue mich jetzt auch oder habe mich drauf freut, dass wir heute aufnehmen und ich denke die Motivation also für mich auch ist da weiter dran zu bleiben, also da auch ein Haken dran. Deswegen können wir die nächsten Folgen mal schauen, wie wir es vielleicht noch visuell aufarbeiten. Auf jeden Fall, was haben wir eigentlich als heutiges Thema gesagt? Muss, ne? Jetzt bin ich schon wieder rausgekommen. Du bist raus. Ja.
Was sind unsere Must-haves? Oder was sollten für Leute, die Smart Home planen, die Must-have sein. So würde ich mal sagen, ist unser Folgentitel.
Da vielleicht auch noch kurz ein Behind the scenes. Wir haben vorhin kurz Sprachnachrichten hin und her geschickt. Welche Folgen oder wie soll unser Folgentitel sein, über was sprechen wir? Dann haben wir im Vorgespräch kurz gesagt, wie wir es angehen und alles andere entsteht spontan. Also, dass ihr wisst, dass wir da nicht irgendwie ein Skript haben und uns Wochen drauf vorbereiten, das entsteht spontan. Und da war jetzt Must-haves, haben wir beide gesagt, ein guter Folgentitel und ich glaube, da können wir auch ein bisschen was drüber erzählen. Was sind deine Must-haves?
Torben: Ja, ich glaube, ich würde tatsächlich mal ja mit was kleinem starten, was einem vielleicht nicht direkt auffällt. Und wo ich am Anfang tatsächlich auch recht skeptisch war und das ist, wenn ich jetzt ein Smarthome plane, dass klar viele machen sich Gedanken darüber, okay, wo sollen die Taster sitzen? Will ich ein Display, also will ich da was ausfälliges oder ja was außergewöhnliches haben, sagen wir es mal so.
Was ich tatsächlich viel wichtiger noch finde, ist das Thema Präsenz bzw. Bewegungsmelder, weil den Präsenzmelder, klar, den kann ich dafür nutzen, um Beleuchtung zu schalten. Den kann ich aber noch für so viel mehr verwenden. Also den Präsenzmelder heute ist nicht mehr einfach nur ich erkenne Bewegung, ich erkenne keine Bewegung, sondern in der Regel hat so ein Präsenzmelder z.B. auch Temperaturfühler schon mit drin, Feuchtigkeitsfühler, Luftqualität etc. Und diese Information ist einen Raum belegt oder nicht, den kann ich noch so vielfältig nutzen, außer dass ich jetzt einfach nur sag, ja, ich nutze es, um Beleuchtung ein und auszuschalten.
Ich kann es beispielsweise für die Heizungsregelung verwenden. Wenn ich jetzt in ein Raum, ich habe eine Einzelra, also wenn ich jetzt eine Einzelraumregelung habe, beispielsweise mit klassischen Heizkörpern, dann kann ich sagen, okay, wenn jetzt beispielsweise in der letzten Viertelstunde keiner im Raum war und auch keiner mehr im Gebäude ist, dann fahre ich z.B. die Heizung in Standby und kann so auch entsprechend Energie sparen und das kann man natürlich noch weiter spinnen Thema Verschattung. Wenn keiner den Raum benutzt, kann das ganze auch verschattet sein und so muss ich der Raum nicht aufheizen. Also das wäre tatsächlich so ein Thema, wo ich am Anfang tatsächlich auch immer gedacht habe, boah, in den meisten Räumen will ich eigentlich selbst bestimmen, wann das Licht an und ausgeht. Wo ich inzwischen aber sag, na ja, so ein Präsenzmelder, auch wenn ich den vielleicht gar nicht für die Beleuchtung verwende, wäre eigentlich ganz cool gewesen, den schon eingeplant zu haben.
Tobias: Finde ich ein gutes Must-have, weil wenn man das nicht von Anfang an mitdenkt, dann plant man wir vergleichen ja immer konventionell und smart. Man plant dann zwar schon ein Smart Home, aber immer noch so mit einem konventionellen Kontext, dass man noch Schaltstellen hat und selber bestimmt, wenn man was ein und ausschaltet. Da denkt man dann smart eher dann vielleicht mehrere Funktionen in einen Tastsensor einzubauen und gar nicht diese Funktionen, die man dann noch vielleicht auch mit realisieren könnte. Finde ich ein guten Must.
Für mich z.B. Ein Must-have wäre eine Visualisierung von Anfang an gleich mitzudenken. Also eine Visualisierung entweder auf eine App oder auf dem Tablet, weil da auch mein Gedanke, wenn man das nicht von Anfang an gleich mitdenkt und machen möchte, dann plant man auch inner gewisser Weise Richtung konventionell. Dann hat man Schalter, die Szenen ansteuern, dann hat man Präsenzmelder, die was automatisch tun. Aber für mich auch im Kontext mit dem, was ich auf dem YouTube-Kanal gezeigt habe, bisher ist Must schon irgendwie was, wo man auf einer App mit bedienen kann. Wie siehst du das?
Torben: Sehe ich ja ähnlich. Also, ich glaube, es kommt auf den Anwender drauf an. Bzw. Sagen wir es mal anders. Ich denke schon, dass es Sinn macht, das auf jeden Fall von vorne rein mitzuplanen. Ob ich das jetzt am Ende wirklich tagtäglich benutzt, die App, um Licht etc. zu schalten. Sei jetzt mal dahingestellt, weil ich glaube auch da letztenendes, wenn das Gebäude sauber durchautomatisiert ist, beispielsweise auch mit eben dem Thema Präsenzmelder, brauche ich nicht mehr zwingend die App, um jedes Mal Licht ein und auszuschalten.
Aber gerade jetzt für so Themen auch mal Visualisierung beispielsweise von einem Energieverbrauch, ja, wenn ich jetzt wirklich mal ganzheitlich denke in so einem Smarthome, dann überwache ich ja in der Regel auch irgendwie den Energieverbrauch. Also sei ich jetzt einfach nur am Zähler, wo ich sehe, okay, wie viel Leistung geht gerade rein und raus mit der PV-Anlage noch dazu und so kann ich eben schön auf einen Blick sehen, okay, was verbrauche ich eigentlich gerade, um da auch einfach mal ein Gefühl dafür zu bekommen, weil ich glaube, das fehlt ganz vielen. Die sehen dann zwar am Ende ihres Jahres die Abrechnung mit dem Stromanbieter, aber die haben eigentlich gar kein Gefühl dafür, wo liegen die Verbraucher oder wo habe ich letztenendes diesen hohen Verbrauch, beispielsweise mehr den Sommermonaten oder mehr in den Wintermonaten. Das sind eben alles so Sachen, die man dann daraus eben auch erkennen kann. Von dem her würde ich das schon mitgehen. So eine Visualisierung, je nachdem wofür man die am Ende verwendet. Ist ja total vielseitig, macht absolut Sinn.
Tobias: Ja. Ja, gut, da gebe ich dir recht. Da fehlt mir vielleicht auch noch ein bisschen dann wirklich die langjährige Erfahrung zu sagen, was wollen die Kunde am Markt tatsächlich und was nutzen sie dann im Endeffekt nachher, auch wenn sie ein Smarthome jetzt von mir z.B. übernehmen und damit auch eine Weile leben. Da kann ich mir schon vorstellen, dass Lichtschalten über App ein aus natürlich eher dann eine Randfunktion ist von so einer Visualisierung, aber ich denke auf einer Visualisierung kann man dann für sich selber eher dann auch mal eine Szene vielleicht auch umprogrammieren und zusammenschiebe. Bevor man dann jetzt in die ETS rein muss und da das umprogrammieren. Also so war mein Hintergedanke von der Visualisierung.
Torben: Im Prinzip, was wir in der letzten Folge bzw. für uns ist es glaube ich die vorletzte Folge alles bisschen verwirrend, weil also in der Folge 3 haben wir jedenfalls drüber gesprochen. Da hatten wir das Thema Funktion und da hatte ich ja auch gesagt, na ja, so ein eine Funktion, die in meinen Augen immer unterschätzt ist, ist das Thema mit der Zeitschaltuhr. Und so eine Zeitschaltuhr, wenn die der Nutzer am Ende aus der Visualisierung heraus einfach anlegen kann, dann ist das auch schon mal einen Riesengewinn für den Nutzer am Ende von Tag. Dass er eben nicht jedes Mal den Systemintegrator, Elektriker etc. anrufen muss. Und ich sag mal, ich glaube, du kennst mit Sicherheit die Zeitschaltuhren, die in der Unterverteilung hängen, wo du jedes Mal dann mit so einem kleinen Mäuseklavier die Uhrzeit einstellst. Das ist ja auch nicht mehr Stand der Technik, würde ich sagen.
Tobias: Mäuseklavier, das ist eine schöne Metapher dafür. Das stelle ich mir vor, wie da gerade eine Maus dran hockt und die [unverständlich].
Ja, genau. Ja, so fühlt man sich dann.
Tobias: Ja, machen wir eine Top drei unserer Must-haves oder die drei Musts, dass wir so ein bisschen nicht ins Unendliche gehen und vielleicht uns wirklich so ein paar Themen überlegen, die wirklich must have sind. Was wäre so das zweite, was du denkst?
Torben: Ich weiß jetzt nicht, ob da jeder mit d’accord geht. Wir können ja auch kontroverse Themen hier platzieren, also wir müssen nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen sein. Du kannst mir auch gerne widersprechen und umgekehrt mache ich das natürlich auch.
Absolut. Ja.
Torben: Nee, aber was ich sagen will, das Thema Fernzugriff, also, dass ich von außen, ja, wenn ich nicht zu Hause bin, ich es geht jetzt so ein bisschen einher mit dem Thema Visualisierung, dass ich da eben noch sehen kann, was passiert eigentlich gerade zu Hause. Ja, die es gibt viele, die sagen, nee, will ich nicht, weil Datenschutz und ich will nicht, dass von außen jemand irgendwie auf mein Gebäude zugreifen kann. Ich meine inzwischen die Sachen sind ja sicher. Das zumindestens meine Meinung dazu. Muss jeder für sich am Ende selbst abschätzen. Aber ich denke, das ist nun auch n ganz tolle Funktion, dass ich eben von unterwegs noch mal gucken kann, scheiße, habe ich beispielsweise den Herd ausgeschaltet oder nicht, wenn der jetzt an der schaltbaren Steckdose beispielsweise hängt. Das sind so Kleinigkeiten, die da in die
Tobias: Ja, aber ist es nicht auch schon der Grundgedanke von dem intelligenten Haus, dass es dir auch, wenn du im Urlaub bist, irgendeine gewisse Statusmeldung gibt, was im Haus passiert? Gibt’s ja dann wirklich gibt’s ja Anwender, die sagen ganz klar: „Nee, das möchte ich nicht.“ Hast du das?
Torben: Habe ich schon erlebt. Ja, habe ich definitiv schon erlebt, wo das ganz klar war. Also lokal, ja, und das da sind wir halt wieder beim Thema KNX. Das ist ganz schön. Das kann ich da an der Stelle auch machen, dass das alles lokal läuft, aber Fernzugriff auf gar keinen Fall. Will ich nicht.
Tobias: Aber wenn man KNX bauen, wir lokal, das ist ja auch der Vorteil, dass wenn mals Internet ausfällt dass wir trotzdem noch die Anlage bedienen können. Was was ist aber dann das sichere, was dass man auch vielleicht ein bisschen Definitionen erklären? Ist es das KNX Secure, das dann sagt, wenn man es von der von der Ferne drauf zugreift, dass es dann einen sicheren Tunnel gibt, durch den man durchgeht oder wie ist es per Definition? Was müssten man noch einbauen, dass es sicher ist?
Torben: Da müssen wir jetzt so ein bisschen unterscheiden. Also das Thema KNX Secure ist einmal eher das Thema, dass die lokale Installation verschlüsselt ist. Also, da rede ich jetzt davon, wenn ich im öffentlichen Bereich unterwegs bin, dass sich keiner an die grüne Busleitung hängen kann und da irgendeinen Schabernack treiben kann. Da geht’s darum. Beim Fernzugriff nach außen, da brau gibt’s verschiedene Varianten, wie ich das machen kann. In der Regel habe ich das in der Visualisierung mit drin. Das läuft dann ja über einen Server vom Hersteller, also dann verbinde ich mich über den Server mit meinem Zuhause. Dann ist da auch alles entsprechend Ende zu Ende verschlüsselt über den Herstellerserver. Oder es gibt alternativ noch die Möglichkeit über einen VPN-Zugriff auf das Heimnetzwerk zuzugreifen und auch da ist das Ganze dann entsprechend verschlüsselt. Das sind, ich sag mal, die sicheren Varianten.
Was unsicher ist, was leider eine ganze Zeit lang auch gemacht wurde, ist, dass auf Netzwerkseite der KNX-Standardport einfach nach außen geöffnet wurde. Also kann man in der Fritzbox oder im Router einstellen. Diesen Port setz ich nach außen durch, damit sich da aus der Ferne theoretisch drauf zugreifen kann. Und wenn ich den halt einfach nach draußen gebe, dann kann halt nicht nur ich da drauf zugreifen und damit ist das Ganze dann wieder unsicher.
Ich aber da reden wir dann wirklich auch nicht davon, dass ich die Anlage an sich jetzt über eine Visualisierung bediene, sondern wirklich Fernzugriff auch für mich als ja Integrator, dass ich die Anlage programmieren kann.
Tobias: Ich habe jetzt diese Begriffe da vielleicht ein bisschen miteinander vermischt. Liegt mit Sicherheit auch da dran, weil ich wirklich nicht so erfahren bin. Das ist ja das Thema unseres Duos auch. Es wäre vielleicht auch ganz gut, wenn wir so Begriffe mal definieren. Wenn du sagst, wenn du sagst, es geht jetzt beim Fernzugriff über Herstellerserver in Prozent, wie viele der Server sitzen in Deutschland? Das ist ja auch immer so ein Thema, wenn man über Smarthome spricht und Cloud-Anwendungen. Ja, deine Daten, die gehen alle über China, das ist alles nicht sicher. Wie ist es jetzt bei so KNX-zertifizierten Herstellern im Vergleich zu anderen Systemen? Sind die überwiegend europäisch-deutsch mit irgendeinem DSGVO-Standard oder kannst du da nicht so viel dazu sagen?
Torben: Tatsächlich eine gute Frage. Also ob sie jetzt immer zwingend in Deutschland gehostet ist, weiß ich nicht. Also da bin ich denke ich nicht tief genug drin, aber ich bin mir relativ sicher, dass drauf geachtet wird, dass die Server zumindestens in Europa sind. Aber da müsste man ja die Hersteller selbst fragen, wie die das abfackeln. Aber ich weiß z.B. jetzt so Fernzugriffsmodul oder so für den KNX Bereich, da bin ich mir recht sicher, dass das auch dann alles über deutsche Server läuft.
Tobias: Dann wen von diesem einen Hersteller halt, wenn man hier Zuhörer oder Zuhörerinnen dabei habe, die vielleicht von dem Hersteller kommen oder auch so gut im Thema drin sind, dass sie die Frage fachlich korrekt beantworten können, gerne in die Kommentare, weil das interessiert mich jetzt gerade spontan auch. Also Fernzugriff Must-have würde ich jetzt auch sagen, ja, weil einmal aus der Statusmeldungsseite vom Haus, dass man sieht, was passiert im Haus, aber auch wie du schon gesagt hast, dass der Systemintegrator auch mal von der Ferne drauf zugreifen kann und dir irgendeinen vielleicht eine Nachprogrammierung durchführen kann, ohne extra vor Ort zu fahren. Also, ich unterschreib das auch.
Ja, dann wären wir bei deiner Top 2 oder der den zweiten Must-have.
Tobias: Mein zweites Must war, das hatte ich in der Folge auch schon mal erwähnt, eine Sprechanlage Türkommunikation so zu gestalten, dass sie auch in der gewisse Weise smart funktioniert und entweder auf die Visualisierung kommt und oder auf deinem Smartphone angezeigt wird. Ich habe bei meinem letzten Gira-One-Projekt, das ist ja so eine abgespeckte KNX-Version, auch die Türkommunikation auf eine App mit integriert. Das ist super cool, weil immer wenn ich dort war, hat’s dann auch mal geklingelt, kam der Paketbote vorbei und dann muss niemand aufstehen und an das Bedientableau z.B. gehen. Das macht man dann, wenn man vielleicht gerade sowieso im Flur unterwegs ist. Man kann von der Couch dann schön aufs Handy schauen. Ah ja, das ist der Paketbote, mache ich dem die Tür auf und dann geht es alles entspannter. Also ist so ein Must-have, wo ich finde es das gehört dazu.
Torben: Da würde ich dir auch überhaupt nicht widersprechen. Das geht mir nämlich genauso. Also, ich wohne in der in der Mietwohnung mit ganz klassischer Klingel mit Gegensprechstelle, also auch ohne Kamera, aber das wäre schon echt eine ganz angenehme Funktion. Gerade wie du schon sagst, ne, Päckchen, komm, ich bin nicht zu Hause, dass man gerade eben mal die Tür vorne aufmachen kann, dass er es reinstellen kann, weil Problem ist, ich wohne hier mitten in der Altstadt da die das Paket einfach vor die Tür stellen. Wahrscheinlich ist es nach einer halben Stunde weg. Hat dann schon jemand mitgenommen und von dem her ja sehe ich genauso. Also da eine Funktion zu haben, dass ich die Türsprechanlage zumindestens übers Handy noch drauf bekomme. Das ist eine coole Sache.
Tobias: Ja, oder zwei Szenarien, man ist vielleicht auch nicht zu Hause und erwartet wirklich ein wichtiges Paket und kann dem Paketbote dann übers Handy dann irgendwie eine Anweisung gebe, sage, ey, im Nachbarhaus da wartet jemand, da wäre jemand bereit, ohne dass man Zettel schreiben muss, der vielleicht dann wegfliegt oder so wie es der Zeitplan dann so will, muss man genau zu der Sekunde auf Toilette und ist dort gefangen und kommt nicht los und dann hört man es klingeln und weiß, da steht eigentlich der Paketbote mit meinem wichtigen Paket und man kann nicht rangehen. Finde ich echt eine smarte und hilfreiche Lösung.
Da fällt mir gerade ein, mal schauen, ob es in der oder in der nächsten Folge vielleicht noch passiert. Heute kommt nämlich von mir noch ein Amazon-Päckchen. Mal schauen, vielleicht klingelt es jetzt genau während der Podcast-Aufnahme. Dann hätten wir schon den Live-Anwendungsfall, ne?
Den Live-Anwendungsfall. Genau. Dein drittes Must-have.
Torben: Drittes Must-have ist das Thema Szenen. Ist jetzt auch schon wieder ein bisschen, ich sag mal, komplexer in der, da sind wir jetzt schon auf Programmierebene, sage ich mal, unterwegs. Aber was meine ich mit Szenen ist, dass ich auf einem Taster nicht einfach nur die einzeln, wenn ich jetzt einen Raum habe mit mehreren Beleuchtungskreisen, dass ich da nicht einfach nur alle vier Beleuchtungskreise hab, die dann einzeln schalten und dimmen kann, sondern dass ich da Tasten drauf habe, wo ich vorkonfigurierte ja Zustände einfach also Szenen abrufen kann.
Ja, am besten so, dass der Nutzer sich das Tobi hat schon gesagt, wie in der Visualisierung die vielleicht schon vorkonfigurieren kann, welche er gerne hätte, als z.B. Szene TV schauen. Wenn ihr dann auf die Taste drückt, dann kann man nämlich sagen, okay, dann schaltet sich der Fernseher an, die Beleuchtung geht auf 20, 30 % je nachdem, was ich gerne hätte und vielleicht fahren die Rolle eben dann entsprechend noch runter und dann muss ich eben nicht jeden Abend ja mir diesen Zustand selbst zusammenbasteln, weil meistens hat man es ja dann so, dass man so einen Zustand hat, den man abends ganz gerne hätte. Gerade vielleicht noch die Frau oder Freundin mit der Dekobeleuchtung, die soll da abends auch immer schön an sein und so kann man sich das über so Szenen eben schön zusammenstellen, dass ich dann nur eine Taste drücken muss oder ich gehe eben noch weiter und automatisiere das dann in Kombination mit meinem ersten Must-Thema Präsenzmelder. Ja, wenn ich abends zu Hause bin und in den Bereich vom Fernseher komme, dann startet beispielsweise automatisch diese TV-Szene.
Tobias: Ah, wie sehr wünsche ich mir genau so eine Szene für uns zu Hause? Vor allem einmal das Einschalten abends, wir haben eine Stehleuchte in der Ecke, nee, eine Tischleuchte in der Ecke, dann noch mal eine kleine Tischleuchte in der anderen Ecke, eine Stehleuchte, die über die Couch hängt und dann noch ein gedimmtes Licht. Das mache ich alles von Hand einmal ein. Das ist schon mal aufwendig. Aber dann Ausschalte, also diese Szene auch aus. Ich denke auch an tatsächlich komplett aus, wenn man das Haus verlässt. Das habe ich jetzt in meinem der sich da umgesetzt hat in dem Smarthome habe ich einen Taster eine Welcome Szene. Das ist eine doppelte Wippe. Ein Taster Welcome, dann geht der Handlauf an, dann geht im Küche ein gedimmtes Licht an, dass man so eine Grundbeleuchtung hat, aber auch das komplett aus, dann hat man nichts vergessen.
Also, ich wohne in der übersichtlichen Vier-Zimmer-Wohnung. Das sehe ich dann kurz vorm rausgehen noch um die Ecke, ob irgendwo Licht an ist. Aber in dem Einfamilienhaus mit Dachgeschoss, Erdgeschoss, Kellergeschoss, da kann man dann schon vielleicht mal im Keller im letzten Eck das Licht vergessen. Ist so ein komplett aus finde ich schon was geiles.
Absolut. Ja. Ja. Gehört auch in diese Kategorie Szenen mit dazu. Ja, definitiv.
Tobias: Ja, mein drittes Must-have mir ist gerade wieder aus dem Kopf geflogen, aber es gibt eigentlich schon ganz viele, ne? Szenen hatte ich auch einmal mitgedacht, aber das Must-have-Must-have, wo ich denke, da sollte man also das wäre meine Rangehensweise überhaupt mal zu überlegen, ob man Smarthome machen möchte oder nicht oder wenn man sagt, man hat kein Budget und will es dann nicht machen, dann würde ich trotzdem drauf bestehen wollen, die Heizung Smart auszuführen. Das ist für mich, weil das das Erste war, dass ich bei mir in der Wohnung gemacht habe und auch relativ easy ging nachzurüsten. Ich habe die normalen Drehregler von der Heizung weggeschmissen und habe mir ein smartes System reingebaut, das dann auch noch über Geofencing dann auch noch merkt, ob ich da bin oder nicht und dann, wenn ich weg bin, halt runter regelt und dann in dem Radius, wenn ich den erreich, dann anfängt die Heizung hochzuregeln. Das ist das Must-have, wo ich denk, dass ich egal bei welcher Heizungsanwendung über Jahre dann auch schnell wieder amortisiert hat.
Torben: Ja, das da gehe ich da komm mit. Es die Frage ist oder wo man es vielleicht nicht unbedingt braucht, wobei da sind wir dann auch eher im Neubau unterwegs und das sind sowieso ganz andere Fragen. Wenn ich jetzt mit einer Fußbodenheizung rangehe, ja, dann ist es ja in der Regel so, was du jetzt beschrieben hast, ist ja, ich bin nicht zu Hause. Also, sage ich, die die Heizkörper gehen eben in diesen Standby-Modus, dass ich nur auf 18° beispielsweise heize. Das ist ja bei einer Fußbodenheizung. Dadurch, dass das Systemfußbodenheizung an sich einfach so träge ist, macht das da in vielen Fällen gar keinen Sinn. Die einzelnen Räume separat voneinander zu regeln. Voraussetzung da ist, dass eben dann hydraulischer Abgleich auch der durch den Heizungsbauer entsprechend sauber durchgeführt wurde, dann braucht man da in der Regel eigentlich so gut wie kaum noch eine Einzelregelung, die da oben drauf sitzt.
Tobias: Das ist jetzt spannend tatsächlich. Da wollte ich auch mal ein Kurzvideo dazu machen, weil ich letztens und ich bin kein Heizungsbauer, du wahrscheinlich auch nicht, oder hast schon noch eine Ausbildung?
Torben: Nee, nee, nee, nee.
Tobias: Weil ich war jetzt letztens bei jemand, der hat Fußbodenheizung und da hat ihm der Heizungsbauer empfohlen, die Raumthermostate alle sozusagen auszuhebeln und so umgehen, also konventionelle Installation und über eine Temperatur durchzuheizen. Aber der hat ja eine Einzelraumregelung geplant und ich sehe das schon als sinnvoll eigentlich auch eine Einzelraumregelung zu haben bei verschiedenen Räumen. Also im Schlafzimmer will ich keine 21° habe. Im im Büro will ich es vielleicht ein bisschen wärmer. Also vielleicht habe ich es dann auch falsch verstanden, aber der hat ihm das empfohlen, alle sozusagen geöffnet zu lassen und über einen Vorlauf zu regeln.
Und ich habe tatsächlich zu Hause, um das noch mal fertig zu Hause auch eine Fußbodenheizung und regel die aber auch über smarte Thermostate. Also ich mache nicht ein aus, ich regel dann bei Abwesenheit 2° runter. Dass es zumindest nicht die ganze Zeit voll durchheizt und ich merk’s an der Abrechnung, ich habe das jetzt schon 3 Jahre, dass ich schon so 30% Heizkosten gespart habe.
Torben: Ja, interessant. Es wäre vielleicht auch mal so ein bisschen ein Aufruf an die Community, was in eure Erfahrung, gerade jetzt diejenigen, die vielleicht mit einer Fußbodenheizung unterwegs sind. Das Thema Einzelraumregelung, spürt ihr das, wenn ihr es nutzt? Also, sagt ihr, ja, das ist absolut sinnvoll und wie Tobi schon gesagt habt, ihr habt damit Energie gespart oder ist bei euch eher das der andere Fall zutreffender? Wäre vielleicht auch ein Thema, wo man mal eine dedizierte Folge drüber machen könnte.
Da wäre es vielleicht auch interessant, wirklich mal die Schnittstelle mit reinzuholen, weil das das finde ich immer bisschen schade in meinen Projekten zumindest, ich weiß nicht, wie das dir geht, dass der Heizungsbauer eine Heizungsanlage verkauft, ohne aber im Kunde groß die Regelung oder sein Grundgedanke der Regelung dazu zu erklären oder überhaupt mal fragt, du Herr Elektriker, wie hast du dir das überhaupt gedacht? Hast du da irgendein System, auf das drauf zugreifen muss? Vielleicht findet man einen pfiffigen Heizungsbauer. Es wär ein Aufruf, der vielleicht Bock hat mit uns da drüber zu sprechen. Das wäre echt cool.
Ja. Ja, da wäre ich auch sofort dabei. Aber da sind wir irgendwie bei so einem ganz übergreifenden Must-have, was wir auch schon in ganz vielen Folgen besprochen haben, was jetzt gar nicht zwingend, dass Smarthome als solches betrifft, sondern im Bereich der Umsetzung, nämlich Schnittstellen, ne? Schnittstellen zwischen den Gewerken zum Kunden.
Da machen wir auch eine eigene Folge drüber. Ja, kann ich auch lange auch mit ganz vielen Praxisbeispielen drüber philosophieren.
Tobias: Und jetzt zum Ende der Folge das größte Must-have, was das uns beide betrifft, wäre es natürlich, wenn ihr fleißig Kommentare schreibt, das wäre ein Must, das man auf jeden Fall machen muss, fleißig Kommentare schreiben, unseren Podcast auch mit fünf Sternen bewerten, je nachdem wo ihr zuschaut, Abo dalassen, reinfolgen und das Ding weiterteilen, weil nur so macht es dann auch Spaß weiter dran zu bleiben. Ich denke, wir sind so am Ende der Folge, wir haben eine gute halbe Stunde, wir haben unsere Must-haves. Hast du noch was zu sagen?
Torben: Ich bin wunschlos glücklich, wie immer.
Tobias: Ja, dann bin ich mal gespannt auf die Kommentar und dann sehen wir und hören wir uns bei der nächsten Folge. Bis dann. So, mach ciao.