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Ja, damit ein ganz herzliches Willkommen zu unserer dritten Ausgabe, ist es schon die dritte Folge von unserem Podcast, die Smart Home Busters. Wer sind wir? Ich bin Torben Ledermann und sitz hier mit dem lieben Tobi von Tobis Tooltime. Hi Tobi.
Ja, grüß dich. Hallo. Folge 3 sind wir jetzt schon. Was ist denn heute das Thema? Wahnsinn.
Torben: Ja, heute haben wir uns mal so ein bisschen vorgenommen über das Thema zu sprechen. Wo fängt Smarthome eigentlich an? Also, wir hatten eben schon so ein bisschen gesprochen. Wir haben es in den letzten Folgen ja auch immer mal wieder thematisiert. Was sind denn so Funktionen, wo ich im Smarthome mit starte? Also klar, typischerweise irgendwie das Licht zu automatisieren über Bewegungsmelder oder per Handy zu steuern. Aber warum mache ich das eigentlich, das Automatisieren oder das Smarthome als solches? Also, was für Vorteile habe ich da am Ende eigentlich und ja, was sind vielleicht so ein bisschen die Schritte, die man in der Planung berücksichtigen sollte oder kann? Was die Funktionsauswahl angeht. Ich weiß nicht, Tobi, was ist denn so bei dir der erste Punkt, wo du dran denkst, wenn der Begriff Smarthome fällt oder als du jetzt noch frisch warst mit dem Thema, was hast du da mit Smarthome so als solches verbunden?
Tobias: Ich glaube, ich war ähnlich, wie auch meine Kunden teilweise reagieren. Ich habe das immer zu groß gedacht und witzigerweise, ich habe jetzt seit ich so warm geworden bin mit dem Thema, auch mit dem Thema KNX-Smarthome allgemein, merke ich, wie die Kundschaft da drauf reagiert, wenn ich das ins Spiel bringe. Die sind immer erstmal ganz erschrocken. Oh, nee, das will ich nicht, weil viel zu teuer. Und dann ist es super wichtig richtig auch zu beraten und dann auch in Bausteinen zu beraten. Und da passt es ja jetzt zum Thema was gibt’s denn für Funktionen und was macht überhaupt Sinn? Und ich das haben wir glaube in Folgen davor auch schon mal besprochen.
Tobias: Ich teile das für mich jetzt auch so in Module auf und sag Modul 1 wäre das Thema auch Geld zu sparen. Weil das ist ja vielen auch wichtig. Die denken immer erstmal ich muss viel Geld ausgeben und ich habe da gar keinen Mehrwert. Wobei bei dem Modul, was ich da jetzt denke, also Heizung und auch Beschattung, kann man wirklich bares Geld sparen. Und das zweite Modul wäre dann Komfort unds dritte würde ich mal Luxus benennen. Komfort dann eher dann Lichtsteuerung und vielleicht dann auch noch mit Wetterstation paar Funktionen abbilde und Luxus wäre dann mit Tablets an der Wand, Sprachsteuerung und so weiter. Also, so würde ich sehen. Wie gehst du das Thema an? Teil du das auch so in Funktionen auf oder?
Torben: Ich hätte es eigentlich genauso beschrieben wie du. Also auch diese drei Punkte. Auf der einen Seite Komfort, auf der anderen Seite das Thema ja Energieeffizienz oder Energie einsparen und dann wie du schon sagst, der dritte Punkt Luxus.
Und ich habe immer so das Gefühl, wenn ich mich mit Leuten unterhalte, die noch ganz frisch in dieser Thematik sind, die sich auch noch nie großartig damit beschäftigt haben, für die ist Smarthome in erster Linie oftmals dieser Punkt. Luxus. Also ja, Smarthome, das ist ach, wenn ich übers Handy so ein bisschen das Licht ein- und ausschalten kann oder wie du schon sagst, ne, wenn ich über die Sprachsteuerung auf der Couch lieg und von da aus irgendwie den Rollladen hoch und runter fahren kann. Aber ich denke, wie du schon sagst, der erste Step sollte eigentlich erstmal sein. Klar, die Mischung aus Komfort, nicht vernachlässigen natürlich, aber das Thema Energie einsparen, ich glaube, das ist vielen auch gar nicht so bewusst, was für einen großer Hebel das am Ende ist.
Torben: Also, ich war letztens zu Besuch bei Warema ging es um das Thema Verschattung und haben z. B. auch verschiedene Studien oder eine Studie hat na oder bewiesen, dass du mit einer automatisierten Verschattung bis zu 50 oder 70% waren das der Energie im Fall von Kühlung einsparen kannst. Also Kühlleistung ist ja, ich sag mal, die teuerste Leistung, die man hat. Klimaanlage. Ich denke, klar, ist jetzt vielleicht aktuell, hat noch nicht jeder, aber ich glaube, der Trend geht hin zur Klimaanlage zu Hause. Und was ich da mit dem Thema Verschattung an Energie einsparen kann, das fand ich schon sehr beeindruckend, muss ich sagen.
Tobias: Ja, da witzigerweise habe ich von MHZ auch ein Hersteller von Beschattung auch gleiches Thema Vortrag gehört, was es bringt neben der eigentlichen Thematik, wo man denkt, dass man Energie spart dem in der Verglasung, einer energieeffizienten Verglasung, was da die Beschattung noch on top ausmacht. Und wie du sagst, bei Klimatisierung, das hört sich jetzt vielleicht für viele auch noch als Luxusthema an, aber ich glaube das war auch ein Thema dieser dieses Vortrags. Wir werden irgendwann die nächsten Jahre dazu kommen, dass wir wirklich ernsthaft überall drüber nachdenken müssen, Klimatisierung im Wohngebäude auch einzuführen.
Tobias: Und ich denke, ich habe jetzt ein Projekt da bin ich gerade in der Beratung, da war die Kundschaft auch schon soweit zu sagen, die mache Heizung und Kühlung über Klimageräte und mache jetzt z. B. gar keine Wärmepumpe mehr rein, weil sie aus der Vergangenheit in ihrer Wohnung wissen, dass es im Sommer heiße Wochen geben kann und ob man jetzt stromtechnisch mit einer Klimaanlage heizt und kühlt oder mit einer Wärmepumpe ist, denke ich ähnlich. Wobei, gut, da gibt’s jetzt auch wahrscheinlich Themen, das eine ist effizienter in der Sache, das andere in der, aber das Thema ist ja, der kann man dann mit einer Beschattung dazu natürlich auch noch bares Geld sparen. Und jetzt in dem Fall kommt noch eine PV-Anlage drauf. Wenn man das dann ganz gut managed, dann hat man gar keine Stromkosten oder gegen null, wenn man das ganz gut macht.
Torben: Du hast ja auch letztens in dem LinkedIn Post mal formuliert, ne? Wer heute und noch konventionell baut, der baut im Prinzip schon veraltet. Also ist ja auch ein Spruch, den man immer wiederhört. Und gerade eben bei dieser Kombination, bei dem was jetzt technisch alles in den Gebäude auf einmal dazu kommt, ja, sei es jetzt die PV-Anlage, der Batteriespeicher, die Wallbox, die Klimaanlage, Heizung etc. Gerade da ist es ja dann eben wichtig, dass ich einen System unten drunter habe, was die verschiedenen Komponenten zum einen miteinander vernetzt, dass ich zum einen auch irgendwo ein Stück weiteren Überblick darüber habe, wo hingeht gerade der die Energie in meinem Haus, aber zum anderen natürlich auch das ganze Thema Energiemanagement.
Torben: Ja, ich sag mal, da sind wir wieder beim Beispiel Verschattung. Wenn jetzt die Klimaanlage im Sommer volle Kanne ins Zimmer kühle Luft einbläst und ich habe aber auf der anderen Seite die Verschattung komplett offen und die Sonne heizt den Raum auf, das ist natürlich unnötige Energie, die da verloren geht und das klingt immer so komplex, eine Sonnenschutzautomatik oder auch die verschiedenen Systeme miteinander zu vernetzen, aber ich glaube, da sind wir inzwischen ganz weit gekommen, dass diese Komplexität da so ein Stück weit ja ich entzaubert wurde bzw. auch gar nicht mehr so komplex ist, gerade jetzt im normalen Einfamilien- oder Mehrfamilienhausbereich.
Tobias: Ja, was ich auch sagen muss, wir sprechen ja immer über Einfamilienhäuser. Es gibt ja auch ganz viele Mensch, die in Wohnungen wohnen. So bin ich auch. Ich habe ich wohne in der Vierzimmerwohnung, die ich leider nicht selber installiert habe, sondern einfach eingezogen bin, so wie sie ist. Und ich habe jetzt ein paar Themen, die ich nachgerüstet habe und da war das erste Thema meine Heizung. Die konventionellen Raumthermostate habe ich gewechselt gegen Smarte. Das habe ich jetzt seit 3 Jahren und vergleich natürlich dann auch immer so ein bisschen die Rechnungen über die Jahre und da muss ich sagen, habe ich wirklich, also da gab waren Werbeversprechen bis zu 30% Einsparen, das habe ich ungefähr 30% habe ich auch geschafft einzusparen an Heizkosten.
Tobias: Und dann habe ich jetzt auch eine Kooperation gehabt mit einem Hersteller auch für Nachrüstlösung für elektrische Rollläden, auch mit einem Außentemperatur, nee, Innentemperaturfühler, Außentemperaturfühler und Helligkeitssensor. Und da war wirklich auch ein Unterschied von fast 7° im Wohnraum. Ich habe keine Klimaanlage, aber diese Verschattung, die dann automatisch gelaufen ist, während ich dann unterwegs war und draußen, hat’s dann die Rollläden hoch und runter gefahren, je nachdem wie hell das draußen war und Helligkeit im Sommer ist gleich Wärme. Ich habe dann getestet ohne das Thema dann danach 7° wärmer im Wohnraum. Also ist schon nicht zu vernachlässigen.
Torben: Auf jeden Fall, ne? Das ist ein großer Effekt auf jeden Fall.
Und was ich immer spannend finde, so jetzt im Gespräch mit Kundschaft, ich bin ja dann wirklich draußen an die Kunden und direkt im Gespräch. Es ist immer das Thema Preis, was ich aber auch, was ich schon auch verstehe gewisser Weise, aber wiederum auch nett, wenn man sieht, was kostet denn so ein ganzes Projekt. Also ganz oft ist so, also ich bin so bisschen spezialisiert auf Sanierung.
Ich war jetzt in dem Projekt 500.000 1000 € Anschaffungskosten und geplant auch noch mal fast 400.000 € für Renovierung. Also landet’s irgendwo bei einer Million und das ist ja heutzutage so hart wie es klingt irgendwie normal geworden für ein Familienhaus und da natürlich die Frage, die ich dann auch oft stell, wenn es zum Thema Budget kommt und man da dann vielleicht knausrig wird, Frage, sind die 10.000 oder 15 000 € wirklich die’s mehr kostet wirklich ein Grund ein KO Kriterium das nicht umzusetzen, weil A B C du sparst über die Jahre so und so viel Geld, wenn man eine PV-Anlage aufs Dach baut, die einen Speicher hat, die intelligent gesteuert wird und dann deine Geräte damit versorgt, dann bist du da in ja, lass es lange sein, 10 Jahre ist diese Mehrinvestition locker drin. Und dann hat man die Leute schon anders für das Thema sensibilisiert. Ja, das ist immer ganz lustig, finde ich.
Wobei ist das ein allgemeines Problem. Ich glaube in unserer Branche wenn ich jetzt guck, wie viel Geld für oder Budget eingeplant wird für die Küche oder für die Badausstattung, ja, das ist immer was, was man klar, das sieht man direkt. Es sieht auch in der Planung immer schön aus. Eine schöne Küche, keine Frage, aber das hat mir ja im Endeffekt darüber kriege ich ja kein Geld wieder zurück, ne?
Also, ich sag mal dieses Thema Energie einsparen, das sieht man zwar im ersten Moment nicht, wenn ich das ganze plane, dann sehe ich erstmal nur den Kostenpunkt und das Schlimme ist, die Komponenten, die da eingebaut werden, die verschwinden dann am Ende auch noch in der Verteilung. Also auch da sehe ich es nicht. Aber das was hinten dran steckt, ich glaube, das hatten wir auch in der letzten Folge so ein bisschen thematisiert. Das muss man natürlich auch dem Kunden entsprechend rüber bringen bzw., also muss für denjenigen verständlich werden, dass es eben nicht nur ja dieses Thema, ich habe da jetzt einen anderen Taster oder einen anderen Lichtschalter oder das Licht geht jetzt von automatisch an und aus, sondern dass da am Ende eben auch, wie du schon sagst, bares Geld eingespart wird.
Tobias: Ja, ich glaube, bevor wir da jetzt zu weit in die Tiefe gehen, wir haben ja für die nächste Folge geplant Herausforderungen für Kundschaft, für Elektriker, für Systemintegratoren. Da können wir noch mal im Detail drauf eingehen. Heute sind wir ein bisschen so für die Funktionen, was kann Smarthome überhaupt und da eine Frage an dich, was ist so eine deine most underrated Funktion, wenn man Smart Home denkt? Was ist so ein Ding, was wenn du das ansprichst in der Beratung immer die Augen zum Leuchten bringt?
Torben: Ich würde es mal andersrum formulieren. Das war für mich ein großes Learning auch dieses Thema, so bescheuert das jetzt klingt, Zeitschaltuhren. Die Möglichkeit, dass der Nutzer am Ende selbst bei seinen Funktionen, die er im Raum hat, das klassische Beispiel passt auch gerade zur Jahreszeit, ne, die Weihnachtsbeleuchtung, dass er da einfach in seinem Handy, in seiner App oder wo auch immer in der Visualisierung von sich aus die Zeitschaltuhr anlegen kann und ich das quasi nicht als Systemintegrator vorgeben muss. Das klingt ist eigentlich total bescheuert, weil es eine super simple Funktion ist, für die ich ja nicht mal zwingend ein Smartphone brauche. Ich meine die Zwischenstecker, die Zeitschaltuhr-Zwischenstecker, die kriegst du für 10 € auf Amazon oder so in die Richtung.
Das ist tatsächlich eine Funktion, die immer wieder gefragt wird und wo ich persönlich inzwischen auch drauf achte, wenn ich eine Visualisierung oder ein gerade in die Richtung was auswähle, dass der Nutzer am Ende selbst seine Zeitschaltuhren konfigurieren kann. Das ist eine total einfache Funktion, aber die wird immer wieder gefragt.
Tobias: Stimmt. Wenn ich überleg, mein Schwieger-, meine Schwiegereltern, die haben zwei Zeitschaltuhren für die Außenbeleuchtung und ich als guter Schwiegersohn immer, wenn ich da bin, ah, jetzt haben wir Sommer, jetzt haben wir Winter, ich muss die Zeiten anpassen, heute wird’s früher dunkler. Natürlich gibt’s ja dann auch noch Theme, wo man eine konventionelle Zeitur anschließen könnte, aber ich bin immer dann da, um die kurz umzuprogrammieren und für mich und jetzt im zu in der Beziehung mit meinen Schwiegereltern geht es ja ganz einfach, aber wenn jemand einfach eine Zeitschalt hat und die viermal im Jahr umgestellt braucht, stimmt, das ist eigentlich ganz einfach da, denke ich manchmal zu kompliziert. Ja.
Torben: Ja. Es sind auch teilweise Funktionen, wo ich persönlich dann sagen würde, das kann man doch viel besser automatisieren mit einem Präsenzmelder oder mit einer Astrofunktion, also mit Sonnenuntergang, Sonnenaufgang, weil es dann ganz häufig, nee, nee, das will ich schon selbst über eine Zeitschalt konfigurieren.
Ja, stimmt. Voll einfach gelöst. Ja. Ja. Ja, genau.
Torben: Und das, ich glaube, das haben auch viele Hersteller gerade jetzt so im KNX-Bereich manchmal auch gar nicht so ja, auf dem Schirm ist jetzt vielleicht ein bisschen böse formuliert, aber da denkt man, wie du schon sagst, vielleicht schon zu kompliziert. Ach, das kann man doch im Aktor irgendwie alles automatisch machen. Aber für mich ist auch immer so entscheidend, dass der Nutzer am Ende selbst noch ja Herr über der Lage ist, ne? Also selber entscheiden kann, wo ist jetzt was an, wie schaltet was etc.
Tobias: Ja, das ist auch oft eine Frage während der Beratung. Ja, was ist, wenn das Thema fertig ist, die Anlage übergeben, kann ich da auch noch selber Änderungen dran machen und das ist ja dann immer je nach System nur bedingt möglich und da sind dann auch die Leute so bisschen vorsichtig und sag, ja, was sind das dann für Folgekoste, wenn ich dann noch mal umprogrammiert haben möchte. Ja. Was wäre so das die abgefahrenste Funktion, die du bisher realisiert hast oder die komplexeste? Gibt’s da irgendwas, wo dir so ganz spontan einfällt?
Torben: Also spontan fällt mir jetzt ein, wir hatten mal einen Kunden, der hat eine Tür mit eingebautem RGB LED-Licht gehabt und da haben wir überlegt, okay, oder war auch so ein bisschen dann in im Zusammenspiel mit dem Kunden logischerweise haben wir dann umgesetzt, wenn noch Fenster im Gebäude offen sind und der Kunde verlässt die das Haus, dann hat er rechts neben dem hat er so ein Taster mit einer Patschfunktion, wo er einmal die komplette Hand quasi kurz auf den Taster legen. Und dann leuchtet die Haustür in der entsprechenden Farbe grün, wenn alle Fenster zu sind und rot, wenn noch irgendwo ein Fenster offen ist. Fällt mir so spontan jetzt gerade ein.
Da könnte ich dann auch noch drauf legen, habe ich der Herd ausgemacht oder nicht? Läuft Spülmaschine noch. Also da kannst ja ganz viel drauf legen. Ja. Ja, genau. So eine, ja, so eine „Ich verlasse das Haus“-Szene. Es ist auch eine ganz große Komfortfunktion, denke ich. Also, wie du schon sagst, ne? Steckdosen werden abgeschaltet, gerade jetzt sowas wie Herd oder so. Große Verbraucher werden abgeschaltet, das wird geguckt, sind noch Fenster offen oder Rollläden werden runtergefahren, je nachdem. Das definitiv. Ja.
Ja, das ist eine Funktion, wo ich in der Beratung auch immer wieder positives Feedback dazu bekommen. Wenn ich so frage, ja, braucht ihr z. B., wenn ihr das Haus verlasst, einen Zentral-Aus? Ah, wie funktioniert es? Dann erklär es genauso. Du kannst z. B. will deine Verschattung runterfahren. Prüfe lass ob alle Fenster zu sind, Lichter natürlich alle aus. Ah ja, das ist eigentlich schon geil, weil wir vergessen ganz oft selbst in der Wohnung alle Lichter auszumachen oder zu prüfen, ob alles aus ist und dann fällt es uns unterwegs ein und dann sind wir unruhig. Also so typische Probleme, die man so im Alltag hat und dann ist das Thema Komfort mit einer wirklich brauchbaren Funktion aufknüpft. Also, das ist schon auch was cooles eigentlich.
Torben: Ja. Ja, definitiv. Ich sag mal, Komfort muss jetzt nicht zwingend bedeuten. Ich sitze auf der Couch und mache übers Handy es Licht an und aus. Ganz im Gegenteil. Das sind eher die einfachen Sachen, die es am Ende den Komfort, finde ich, erzeugen. Sei es jetzt der Bewegungsmelder oder der Präsenzmelder im Büroflur, wo auch immer, der mir das Licht entsprechend automatisch an- und ausmacht, wenn ich die Kellertreppe runtergehe, dass ich nicht falle.
Ja, wenn ich jetzt den Getränkekasten in der Hand habe und zu faul bin, das Licht anzumachen, das sind lauter so Kleinigkeiten, die sich dann am Ende aufsummieren und diesen großen Block Komfort ausmachen und auch da das spielt dann wieder so ein bisschen ein auf das Thema Energie einsparen, ne? Also, ich will nicht aufzählen, wie oft ich früher vergessen habe, es Licht an- und auszuschalten. Bzw. auszuschalten. Eher das so rum. Ja, über Bewegungsmelder, wenn es Licht automatisch wieder ausgeht. Klar, wir reden da jetzt nicht über irgendwie keine Ahnung riesen Kilowattstunden, die ich da am Ende einspare, aber Kleinvieh macht auch Mist, ne?
Tobias: Ja, sehe ich auch so auf jeden Fall. Und was ich ganz cool finde, wenn man in den Funktionen auch noch denkt, also z. B. viel Heizungssteuerung, dann ist ja das eine, wie es jetzt bei mir zu Hause ist. Ich habe eine Wohnung, ein Heizkreisverteiler, das sind Stellventile drin. Mein Thermostat, der regelt runter, wenn wir es Haus verlassen haben. Da gibt’s so eine Geofencing-Funktion. Das ist ganz cool. Ich kann da auch die Zeiten einprogrammieren, wann es dann in die Nachtabsenkung bei mir geht.
Tobias: Aber wenn man jetzt an ein Haus denkt, wo man eine größere Heizungsanlage drin hat, was ich auch ganz cool finde, wenn man eine PV-Anlage in Kombination, die PV-Anlage speist ein, der Akku ist voll, man kann dann auch in der Funktion einen Heizstab z. B. verknüpfen, dass dann mit diesem überschüssigen Strom, bevor man den ins Netz gibt, einfach den Heizstab befeuert und warm Wasser auf Temperatur bringt. So ganz einfache Dinge, die man auch einfach umsetzen kann. Also es ist tatsächlich nicht so ein großer Aufwand jetzt einen Heizstab smarter zu machen. So.
Torben: Nee, auf keinen Fall. Und ich sag mal, das ist ja auch ist sag mal eine Form von Batterie, die du in der Regel ja sowieso schon im Gebäude hast, jetzt nicht wie der Batteriespeicher, den ich mir bei der PV-Anlage dazu hole. Klar, der ist natürlich auch sinnvoll, um Gottes Willen, aber ich sag mal, den Pufferspeicher habe ich ja in der Regel sowieso schon da. Wenn es dann noch die Möglichkeit gibt, den Heizstab noch nachzurüsten und mit ins System einzubinden, ist das eine ideale Kombination. Das sehe ich auch immer öfter. Definitiv.
Tobias: Ja. Gibt’s für dich irgendwelche Themen, die du noch nicht umgesetzt bekommen hast, wo du dir wünschen würdest, diese Funktion würde es geben, weil du bist ja, muss man dazu sagen, viel tiefer in dem Thema drin wie ich. Gibt’s da was, wo es noch nicht gibt?
Torben: Also, ich sag mal so, Wege gibt’s in der Regel immer irgendwie. Also, dass ich System miteinander verbunden bekommen, das kriegt man in der Regel immer irgendwie zur Not hingebastelt. Ja, das ist aber ja nie die ideale Lösung. Wo ich momentan immer mal wieder Schwierigkeiten habe, ist gerade die Anbindung von Heizungsanlagen. Also jetzt nicht das Thema Stellantrieb in der KNX-Anlage mit einbinden oder in Smart mit einbinden, das ist das geringste Problem. Aber wirklich die, dass die Heizungssteuerung als solches mit zu integrieren jetzt gar nicht mal zwingend, um irgendwelche Heizkurven etc. über KNX anzupassen, aber so eine ganz einfache Funktion Wärmepumpe mit Fußbodenheizung, die kann in der Regel im Sommer nicht nur heizen, also im Sommer brauch sowieso keine Heizung, aber die kann im Sommer eben auch als Kühlung genutzt werden.
Torben: Ja, dann schicke ich eben oder dann nutze ich eben die Fußbodenheizung, um vom Boden her den Raum auf ein angenehmes Klima runterzukühlen. Das ist jetzt kein Klimaanlagenersatz, aber das ist schon, ich finde nur sehr, sehr angenehme Form der Klimatisierung und auch Praxisfall gehabt. Da war dann, na ja, wir haben ja jetzt die Thermostate hier im Raum, wo ich die Temperatur einstellen kann und da kann ich auch zwischen Heizen und Kühlen wechseln, um den Regler eben umzudrehen. Dann wäre es doch sinnvoll, wenn diese Information, ich gehe jetzt in den Kühlmodus, wenn diese Information auch an die Heizungsanlage weitergegeben wird. Ich war geht mit Sicherheit.
Dann angeguckt die das entsprechende Gateway von dem entsprechenden Hersteller, ich nehme jetzt mal keine Namen, mir angeguckt gesehen, ach da gibt’s einen Datenpunkt, der nennt sich, ich bin im Heizen oder im Kühlmodus. Da drüber kann ich das Ding doch bestimmt umschalten. Ja, Pustekuchen. Ich kriege die Information aus der Wärmepumpe raus. Sie ist im Heizen oder im Kühlmodus, aber ich kann sie nicht aus der Ferne in den Heizen oder Kühlmodus schalten.
Das heißt, der Nutzer muss jetzt jedes Mal im Sommer runterlaufen an die Wärmepumpe und darf die einmal in die über das kleine Display auf den Kühlmodus stellen. Das sind dann so Sachen, wo ich mir echt die Frage stelle, wieso? Also, wer hat das entschieden? Wer hat sich da Gedanken gemacht oder keine Gedanken gemacht, besser gesagt?
Tobias: Ich nenne einfach mal Namen, weil ich habe das gleiche Problem gehabt bei einer Viessmann Wärmepumpe. Ich glaube, da sprechen wir vom selben Hersteller. Wirklich genau das gleiche Thema hatte ich bei einer bei einem Projekt, wo ich genau da genau auch die gleiche den gleichen Gedanke hatte. Das muss doch ganz einfach gehen. Und dann rufe ich noch beim Kundendienst an und dann sag, wir haben keinen Kundendienst mehr. Da habe ich eine Story drüber gemacht, wo ich mich bisschen aufgeregt hat. Dann ging es auf einmal doch, dass sich jemand gemeldet hat, aber genau das Thema habe ich auch. Ja, so einfache vermeintlich einfache Dinge, wo dann nicht machbar sind, ne?
Ja, wo es ja auch gar nicht um so Themen geht, wie ich verstelle irgendwas an der Regelung vom Hersteller selbst, sondern ich will einfach nur eine Funktion, die der Nutzer so oder so selbst an der Anlage machen kann, über ein anderes System auslösen.
Ja, weil ich habe jetzt eine [unverständlich]schnittstelle gemacht für die Heizungsaktoren, damit der Kunde dann sagt, jetzt möchte ich kühle, dass die Aktoren ihre Logik umstellen. Genau. Genau. Und dann muss ja gleichzeitig aber noch dann von Hand die Heizung umprogrammieren. Ganz genau. Das ist ärgerlich. Ja, es könnte so einfach sein. Es könnte so einfach sein.
Ja, also das ist echt so ein Thema Schnittstellen gerade zu anderen Systemen. Das ist halt auch leider was, wo du in Deutschland noch viel dieses Gewerkethema hast, ne? Der Verschattung oder der Rollladenbauer bringt seine Anlage mit rein, der Heizungsbauer bringt seine Anlage mit rein und dann muss am Ende irgendwie geguckt werden, dass man die System miteinander verheiratet.
[unverständlich] mal wieder in die nächste Folge ab. Merkst, wir haben immer wieder das Thema Funktionen und dann kommen wir gleich zu Probleme. Das heben wir uns bisschen auf für die nächste Folge, dass es spannend bleibt. Da gehen wir noch mal in die Tiefe, weil meckern kann ich auch gut, das wissen alle, die mir auf Instagram folgen. Ich mecker immer gerne. Und Probleme gibt’s zwar, aber da gibt’s auch ganz viele Lösungen dazu. Aber da sind wir ja beim Thema, das ist gut, dass du so ein bisschen die Schranken da einweist. Ich hätte sie schon wieder vergessen. Aber wir sind ja jetzt beim Thema Komfort gewesen, so ein Stück weit. Gibt’s für dich noch irgendeine Komfortfunktion, wo du sagst jetzt bei gerade auch bei dir jetzt im wo du in der Wohnung wohnst, die jetzt nicht selbst installiert hast, das fehlt dir oder das würdest du irgendwie gerne noch nachrüsten?
Tobias: Ja, ich habe eine Videosprechanlage von dem Hersteller, wo ich als Elektriker keine Ersatzteile mehr bekomme. Also, da hat der damalige Elektriker wahrscheinlich eine günstige Lösung gewählt und da hätte ich gerne nachgerüstet, dass ich den Ruf aufs Handy bekomme. Das kriege ich da leider nicht umgesetzt. Und warum? Das ist auch ein Komfortthema. Ich kriege natürlich als super erfolgreicher Influencer 100 Millionen Pakete in der Woche. Da würde ich gerne, weil manchmal vergesse ich diese Abstellgenehmigung zu erteilen und dann geht das Paket zurück und dann muss ich es abholen. Luxusprobleme. Aber das ist ein Komfortthema. Würde ich dem gerne am Telefon sagen, hier ich mache dir die Türe auf und du legst das Paket ab. Das ist so eine Funktion, die wünsche ich mir zu Hause. Die kann ich aber glaube ich so kurzfristig nicht umsetzen.
Torben: Ja, Sprechanlage ist auch noch mal ein eigenes Thema für sich, gerade auch in Kombination mit Smarthome bzw. mit der Gebäudeautomation. Ja, ich würde sagen, wir haben die wichtigen Funktionen ja eigentlich alle schon erwähnt, oder?
Wir können ja auch mal kurze Folgen machen. Wir müssen ja nicht jetzt auf Biegen und Brechen immer eine halbe Stunde oder Stunde voll machen. Mich wird interessieren Folgen machen. Ja, mich wird interessieren Zuhörer und Zuhörerinnen, was ihr denkt, was sind denn Funktionen, die wir jetzt vergessen haben? Ich glaube, wir haben soweit mal an alle wichtigen Themen gedacht, aber schreibt’s mal gerne in die Kommentare, was sind auch für euch Highlights, die ihr vielleicht auch selber umgesetzt habt, vielleicht eine abgefahrene Smarthome Funktion, an die wir noch nicht gedacht haben. Genau. Du noch was?
Torben: Ja, ich glaube das Thema Luxus haben wir jetzt so ein bisschen übersprungen, aber da gerne der Aufruf an den Zuschauer oder Zuhörer gerne mal so eure ja, wie wie Tobi schon gesagt hat, vielleicht auch eure verrückten Ideen, die ihr selbst mal umgesetzt habt, gerne mal in die Kommentare schreiben. [unverständlich], das wäre mal interessant.
Genau, wir brauchen ja Theme für nächste Folgen. Da können wir ja mal eine Thema, ein Thema machen. Luxus-Smarthome, was das denn bedeutet und wo man sein Geld vergraben kann, wenn man zu viel Geld übrig hat. Das macht Spaß. Ja, das glaube ich auch. Also folgt auf jeden Fall rein. Wir verlinke uns auch in den Folgenbeschreibungen. Wo ihr auch immer zuhört. Lasst einen Daumen nach oben da, schreibt ein Kommentar, fünf Sterne, wie auch immer, damit die Message weitergetragen wird.
Vielen Dank fürs Zuhören, Torben. Wir sehen uns oder hören uns bei der nächsten Folge. So, machen wir’s. Danke, Tob. Ciao. Ciao.