Wortgleiche Abschrift des Videos. Korrigiert sind nur Hörfehler der automatischen Untertitel. Stellen, die nicht klar zu verstehen sind, stehen als [unverständlich].
Tobias: Hallo und herzlich willkommen zur ersten Folge Smart Home Busters. Wenn wir es ganz genau nehmen, ist jetzt die dritte erste Folge tatsächlich. Mir hat am Anfang ein bisschen Aufnahmeprobleme. Die erste Folge war schon komplett im Kasten. Da hatte einer von uns beiden einen kleinen Fauxpas mit dem Mikrofon. Letztes Mal war es ich. Da habe ich ein Setup-Problem gehabt. Mein Internet war schlecht. Welcome to Germany. Ich habe jetzt Glasfaser beantragt. Ab sofort wird’s wieder gut werden.
Smart Home Busters. Worum geht’s? Es geht im großen Sinne um Smarthome, um KNX, um Systeme, um Probleme, Herausforderungen. Ich bin auch nicht alleine. Ich habe einen Partner an der Seite, der sich jetzt gerne mal selber vorstellen darf und danach bin ich an der Reihe.
Torben: Ja, erstmal Hi, Tobi. Hi an alle Zuhörer da draußen. Wer redet hier eigentlich oder wer bin ich eigentlich? Ich bin mein Name ist Torben Ledermann vielleicht ein zwei Sätz zu mir, vielleicht kennt mich der eine oder andere von YouTube. Ich habe einen Kanal zum Thema Gebäudeautomation, ganz klar mit dem Fokus auf KNX, aber auch alle möglichen anderen Themen rund um das Thema Smart Home, Smart Building. Habe auch ganz klassisch eine Ausbildung gemacht zum Elektriker, mein Meister gemacht und parallel dazu dann irgendwann eben mit dem YouTube-Kanal gestartet und zusammen mit Tobi sind wir dann auf die Idee gekommen, es wäre doch eigentlich mal ganz cool so dieses Thema Smart Home ja aus zwei unterschiedlichen Sichtweisen zu beleuchten.
Also bei mir eher so ein bisschen aus der Sichtweise des Systemintegrators und Tobi ja ganz klassisch aus der Sicht des ja Handwerks bzw. das Elektrohandwerks ganz genau.
Tobias: Dann kurz zu mir. Ich bin der Tobi. Mein alter Ego. Tobis Tooltime auf YouTube, Instagram, TikTok, wo auch immer. Offline bin ich Elektriker mit einem kleinen Betrieb, mit einem Mitarbeiter und einem Azubi. Klassische Elektroinstallation tatsächlich bis vor, ich kann schon sagen, bis vor kurzem eher Skeptiker, was das Thema Smarthome angeht. Das kam erst mit dem YouTube als Firma aktiv auf mich zugegangen sind, ob ich nicht das ein oder andere System mal testen kann oder zeigen. So kam so ein bisschen auch die kleine Leidenschaft des Thema Smarthome jetzt doch normal anders zu sehen. Und so sind wir dann ja auch dazu gekommen, dass wir uns jetzt connected habe, weil du wahrscheinlich auch wahrgenommen hast, ich bin dann noch am Anfang, war da mit Sicherheit auch skeptisch, also muss ich schon sagen.
Und jetzt mit dir als Profi an der Seite, also ich würde dich in der KNX-Szene schon als Profi sehen. Denke ich, haben wir da spannende Sichtweisen, wo wir drauf eingehen können. Einmal ich, der das auf der Baustelle macht und vielleicht beim ander ein oder anderen Thema dann auf die Realität auch was Kunde angeht trifft und auch vielleicht noch eine gewisse Skepsis unterbewusst vielleicht in mir hab.
Torben: Ich denke, das wird oder ich bin mir ziemlich sicher, dass es ein recht cooler Austausch wird, gerade weil du eben auch sagst, na ja, so, das ist sogar noch ein recht neues Thema für dich. Klar, wahrscheinlich hast du vorher auch schon dafür davon gehört oder vielleicht das eine oder andere mal damit zu tun gehabt, aber inzwischen merkt man ja auch bei dir, dass du definitiv eine, ich sag mal, Leidenschaft dafür entwickelt hast oder zumindestens das Thema auch weiter verfolgen willst. Und ich glaube, diese Kombination bietet sich perfekt an, um so ein paar Mythen auch in dem Bereich Smarthome aufzuräumen und daher auch so ein bisschen der Name dieses Podcast Smart Home Busters. Wir wollen so ein bisschen aufräumen mit Mythen oder Vorurteilen gegen gegenüber dem Thema Smarthome und das eben wie gesagt aus unseren beiden Sichtweisen.
Tobias: Ja, und dann auch irgendwann, wenn die Community dann da ist und uns dann auch mal gehört hat, auch gerne ein Austausch, was aus der Community kommt. Problemstellungen vielleicht auch genaue Problemstellungen und da auch interessant die Sichtweise, wie würdest du das angehen? Und wie würde ich das angehen? Und zu der Zeit, wo mir die erste Folge aufgenommen habe, bis jetzt ist ein bisschen ins Land gegangen, habe ich tatsächlich jetzt das erste richtige KNX Smarthome-Projekt mit Planung, mit einem passenden Kunde, der da Bock drauf hat, das nächste Woche in der Rohbauphase beginnt tatsächlich.
Torben: Ja, sehr cool. Dann würde ich sagen, bietet sich das ja schon mal perfekt für eine eigene Podcast-Folge an, oder?
Tobias: Ja, eigentlich können wir da eine eigene Folge machen. Tobis erstes KNX-Smarthome-Projekt. Wie hat er es denn gemacht? Tobi erstes Mal, ne? Ja, genau. Genau.
Torben: Nein, um noch mal auf den Punkt Community zurückzukommen, ich glaube, wir beide sind ja sehr aktiv im Bereich Social Media, ob jetzt YouTube, TikTok, Instagram und unsere eigenen Kanäle leben ja auch extrem vom Austausch mit der Community. Ob es jetzt darum geht um Fragen oder um Ideen für neue ja Themen für Videos und genau das nehmen wir natürlich auch auf in diesem Podcast. Also, wenn du Zuhörer da draußen eine Idee hast oder irgendwie eine Problemstellung, wie Tobi schon gesagt hat, was wir mal im Podcast behandeln sollen, dann gerne die Kommentarfunktion hier auf YouTube oder auf den Podcast-Plattform nutzen, unbedingt.
Tobias: Ja, ich würde sagen, wir gehen noch mal vielleicht auf uns persönlich noch mal ein bisschen mehr ein. Ich würde auch mal im ersten Moment mein Bild von dir erzählen, wie ich dich wahrgenommen habe und du musst mich dann korrigieren natürlich, weil wahrscheinlich habe ich auch falsche Annahmen. Also, wir haben uns ja jetzt kennengelernt bei einer Offline-Veranstaltung bei MDT, da haben wir uns es erst mal richtig gesehen oder war das noch mal vorher?
Torben: Ja, doch. Auf der eltefa hatten wir uns mal ganz kurz im Vorbeilaufen gesehen, aber so richtig ausgetauscht hatten wir uns erst beim MDT-Event, richtig. Genau.
Tobias: [unverständlich] wir uns so in die Arme gelaufen, dann wussten wir, wer wir sind. Haben kurz ein Foto gemacht, das habe ich hochgeladen. Das war ein sehr schlechtes Foto von dir. Muss ich mich noch mal entschuldigen. Da hattest du da hattest du die Auge zu. Aber da hat mal, also die eltefa, die hat mich auch überrannt mit Input und da waren wir glaube ich beide schon platt. Das war glaube ich der dritte Tag. Und dann bei MDT. Genau, da haben wir uns das erste Mal auch getroffen und unterhalten. Und ich habe natürlich auch online viel von dir gesehen. Ich nehme dich so wahr, als würdest du eher der Part am Schreibtisch sein. Und jetzt korrigiere mich, wenn ich falsch lieg. Du hast schon gesagt, du hast eine klassische Ausbildung gemacht. Ich weiß auch, dass du wie dein Job Thema läuft und so, aber gehe ich da richtig, dass der überwiegende Teil Büro ist oder bist du auch wirklich auf der Baustelle und mal los,
Torben: Sagen wir es mal, sagen wir es mal so, das ist eine eigentlich eine ziemlich coole Mischung. Also in dem in dem Betrieb, wo ich auch meine Ausbildung gemacht habe, bin ich immer noch nebenher tätig als Systemintegrator und dadurch, dass es ein recht kleiner Betrieb ist, kommt man da gar nicht drumherum, sowohl, sage ich mal, die Programmierung und Planung am Schreibtisch zu machen, als auch mal draußen auf der Baustelle eine Verteilung zu verdraten, Bauteile einzubauen etc. Und von dem her, klar, der Fokus liegt mehr, sage ich mal, auch gerade auch auf meinem YouTube-Kanal, was das Thema Schreibtischarbeit, also Programmierung angeht.
In der Praxis ist es aber eher so ein fifty-fifty, würde ich an der Stelle sagen. Also, ich habe auch, wie du schon oder wie ich schon erwähnt hatte, ganz klassisch die Ausbildung gemacht zum Elektriker, da auch eigentlich hauptsächlich klassische Handwerksarbeit gemacht. Klar, immer so ein bisschen auch das Thema KNX und Gebäudeautomation schon mitgemacht und dann den Meister drauf gesetzt und so war ich eigentlich immer währenddessen auch während ich den Kanal hatte nebenbei ja als Systemintegrator bzw. im E-Handwerk tätig.
Tobias: Und du hast dann noch ein Studium jetzt gemacht. Was hast du genau studiert?
Torben: Genau richtig. Also ich mache gerade mein Master im Bereich Wirtschaftsingenieur Fachrichtung Elektrotechnik, um gerade so dieses Thema ja Produktmanagement da so in die Richtung zu gehen, weil ich gemerkt habe mit dem YouTube-Kanal, dass mir das doch extrem viel Spaß macht, mich mit Produkten auseinanderzusetzen, wie können die entwickelt werden etc. Davor hatte ich dann mein Bachelor im Bereich Bauen, Immobilienmanagement, also so ein Querschnittsstudium über die Baubranche, da hat ich mir damals einfach gesagt, okay, ich kenne jetzt die Handwerksseite, ich kenne die ausführende Seite, ich würde ganz gerne noch mal die anderen Sichtweisen auf so einen ja, auf so auf die Baubranche kennenlernen. Und dafür hatte ich eben wie gesagt diesen Bachelor gemacht. Also ja,
Tobias: Hut ab von allem so ein bisschen was, sagen wir es mal so, Hut ab den Master, du bist das schon am Ende, gell? Irgendwo Richtung Ende.
Torben: So habe ich genau. Also in dem Moment, wo wir jetzt im Podcast aufnehmen, bin ich so ziemlich bei der Halbzeit. Also sind ist noch ziemlich genau ein Jahr und dann ist das auch schon durch.
Tobias: Wie jung bist du?
Torben: Ich bin 26.
Tobias: Nicht schlecht. Mit 40 habe ich es noch nicht geschafft, ein Master zu machen, aber dazu gleich mehr. Das heißt Produktmanagement, du wirst dann wahrscheinlich irgendwo in der Firma dann tätig sein und da oder so ist dein Ziel, dann dort Produkte mitentwickeln.
Torben: Zu viel Elektrotechnik in dem aus dem Grund, sage ich mal, hatte ich mit dem Studium angefangen. Ich sag mal Ziele, die man sich vornimmt und wie es dann am Ende wird, das sind ist immer unterschiedlich. Ich habe nach meinem Abi eigentlich gemeint, ich werde niemals eine Ausbildung machen oder während des Abis, sondern ich will direkt studieren. Kam dann doch alles anders als man denkt und das ist auch gut so.
Tobias: Was mir gerade noch einfällt, wo ich dein Namen auch noch gehört habe, als ich mein KNX-Zertifikat gemacht habe, das habe ich bei Gira gemacht, warst du tatsächlich die Benchmark mit den meisten Punkten und das wurde am Anfang gleich gesagt, dass du dort die Rangliste anführst und dass wir uns nach dir orientieren müssen.
Torben: Also, das war eigentlich eine ganz lustige Story. Ich hatte ja in meinem Betrieb schon ewig lang mit [unverständlich] gearbeitet und von dem her hat es da auch irgendwann keinen Sinn gemacht, einen Grundkurs zu belegen, weil die Firma hat das Zertifikat. Ich habe es an der Stelle nicht wirklich gebraucht oder der Kurs wäre für mich ja, ich will jetzt nicht sagen verschwendete Zeit gewesen, aber jetzt nicht so zielführend gewesen und dann irgendwann im Rahmen von dem YouTube-Kanal kam dann so ein bisschen aus Spaß die Idee, ach mal so ein Grundkurs zu machen. Das war dann eben bei Gira und ja, man muss dazu sagen, ich bin in den Grundkurs nicht mit null gestartet.
Tobias: Ja, und das hat es wahrscheinlich auch Unterschiede. Da waren jetzt bei mir im Kurs zumindest und es wird wahrscheinlich auch oft so sein auch Personen, die mit ganz wenig Vorwissen reinstarten und du warst ja dann da schon voll in der Praxis drin.
Torben: Ja. Ja, genau das. Aber jetzt haben wir viel über mich geredet. Jetzt wird mir mich mal bei dir interessieren. Wie war denn dein Werdegang? Also, du hast dich ja irgendwann selbständig gemacht als oder bist jetzt selbständig mit deinem eigenen Handwerksbetrieb. Aber wo wie waren bei dir die Anfänge oder wie bist du ins E-Handwerk gekommen?
Tobias: Sagen wir es mal so noch mal Gegenfrage, wie hast du mich wahrgenommen, bevor du mich gesehen hast? Dann kann ich da vielleicht auch aufräumen damit.
Torben: Also dich hatte ich wahrgenommen als ganz klassisch, du hast eine Ausbildung gemacht zum Elektroinstallateur und hast dann irgendwann dein Meister gemacht und ich weiß, du warst vorher noch angestellt und hast dich dann aber irgendwann selbständig gemacht. Das war so mein Bild, also vom klassischen Elektromeister, sage ich mal.
Tobias: Genau. Also mein meine Liebe zum Handwerk muss ich sagen, die war lange nicht da. Ich habe eine Ausbildung gemacht als Elektriker, die mehr schlecht als recht war und ja, habe das Handwerk nie so gemacht. Ich habe es immer nur gemacht, damit ich einen sicheren Job habe, weil ich eigentlich bin seit über 20 Jahren jetzt Handwerker, aber auch seit über 20 Jahren DJ und ich wollte damals immer der coole DJ sein und die Welt bereise. Das habe ich dann irgendwann auch geschafft, war gut ausgebucht, aber ich habe mich irgendwie nie getraut, meinen Job hinzuschmeißen.
Dann habe ich meine bessere Hälfte kennengelernt, mit der bin ich jetzt auch schon 17 Jahre zusammen. Und ihr Vater, also mein Schwiegervater, der hat irgendwie in mir handwerklich Potenzial gesehen und der hat mich so lang bearbeitet bis ich dann irgendwann mal den Meister angefangen habe. Zu der Zeit war ich dann aber in der Industrie tätig. Ich wollte weg vom Handwerk, weil ich wirklich Trauma wäre jetzt vielleicht übertrieben, aber es war nicht keine schöne Ausbildung. Und dann bin ich als Instandhalter in die Industrie und habe dort mein Meister angefangen mit einer Unterbrechung, weil ich habe das zwar schon aus freie Stücke gemacht, aber irgendwie wegen dem Zureden meines Schwiegervaters und da war die Motivation nicht so groß und mein Fokus war da immer noch DJ, deswegen war ich samstags nie in der Schule und dementsprechend war das auch schwierig dann meine Kurse dazu belege und auch gute Note zu schreiben.
Deswegen habe ich da einmal unterbrochen, habe es dann noch mal angefangen und war dann im blühenden Barock in Ludwigsburg. Vielleicht kennt es jemand, der oder die zuhört. Das ist eine schöne Parkanlage mit einem Märchengarten mit animierten Figuren und großen Fläche, wo viermal im Jahr große Veranstaltungen waren. Und das habe ich dann betreut, habe währenddessen den Meister dann fertig gemacht und habe dann, weil mir dann irgendwie langweilig war, noch ein Betriebswirt dahinter gelegt. War dann fast 7 Jahre nebenher auf der Schule, also hab Meister, Betriebswirt kann man, also sagt man so, wenn man dort in der Weiterbildung ist irgendwie den Meister ist so Bachelorniveau ungefähr und Betriebswirt irgendwie so an Master angelehnt.
Da habe ich 8 Jahre gearbeitet und habe während Corona dann den YouTube-Kanal gestartet, weil da DJ-technisch nichts los war. Das war über Nacht von 100 auf null. Und kreativ war ich so, ja, was mache ich? Und dann kam so aus einer Schnapsidee mit meinem da, wo ich jetzt hier eingemietet bin, mein Vermieter sozusagen, der Coach Steff ist Fitness-YouTuber, der hat mich dann am Anfang so unterstützt und so kam es dann zu YouTube und der neuen Liebe zum Handwerk, also so lange Geschichte. So habe ich das noch mal neu kennengelernt und auch über das Feedback von der Community gemerkt, wie cool es eigentlich ist, Handwerker zu sein.
Und so begleite ich auf Instagram so mein Alltag, was mich so jeden Tag beschäftigt, auch Kundenthemen, unternehmerische Theme, private Themen, das mache ich auf Instagram, auf YouTube ganz viele Problemlöser rund ums Handwerk, jetzt auch immer mehr dann auch Smarthome und KNX. Und so kam dann auch irgendwann die Überlegung letztes Jahr im vorletzte im Dezember habe ich dann meinen Job gekündigt schweren Herzens. War ein schöner Arbeitsplatz, also Schloss Parkanlage, Märchengarten, öffentlicher Dienst, geregelte Arbeitszeiten, relativ easy going, aber trotzdem habe ich dann überlegt, wie mache ich dann weiter und habe mich dann zum Januar 25 voll selbständig gemacht und habe, wie vorhin schon gesagt, jetzt mittlerweile einen festangestellten Geselle, ein Azubi, der kommt jetzt im September ins zweite Lehrjahr und im September kommt dann Auszubildender fürs erste Lehrjahr. So in Ausführlichkeit mein Lebenslauf sozusagen. Genau.
Torben: Ja, das ist schon, also ist ein super interessanter Weg, also aus dem aus dem DJ oder vom DJ ins Handwerk dann wieder zurück quasi, ne?
Tobias: Ja, ich bin ja nie weg gewesen, aber wie gesagt, ich habe es immer nur gemacht, immer nur gemacht, um Geld zu verdienen. Jetzt Stand heute muss ich sagen, ich bin super happy, wie es gelaufen ist alles. Währenddessen hat man sich mal überlegt, warum mache ich das ganze überhaupt? Ich war vor vielleicht auch inside vor über 10 Jahren schon mal selbständig mit einer GmbH. Die das hat leider nicht so gut funktioniert, deswegen da auch schon gebrandmarkt gewesen. Aber jetzt stand heute super happy. Und jetzt auch die Kombination DJ bin ich manchmal auf bei Firmen, mit denen ich über Social Media zusammenarbeite. Dann auch als DJ, wo ich z.B. auf Messestände auflege und so. Also das ergänzt sich jetzt mittlerweile alles und diese Kreativität kann ich jetzt ausleben auf dem YouTube-Kanal. Das bringt was fürs Offline-Geschäft. Also es ist eine Wohlfühl-Luxussituation, wo ich mich sehr glücklich schätze, dass ich das so machen kann, wie ich es mache.
Torben: Ja, und ich finde auch gerade für das Handwerk ist es unfassbar wichtig oder es ist unfassbar schön zu sehen, wie du auch auf Social Media letztenendes das Handwerk pusht. Ja, weil das Handwerk hat halt doch leider den ein oder anderen Verruf oder das schlechte Image und da tut sich inzwischen doch einiges und du bist da ja auch ein großer Teil davon.
Tobias: Zum Glück gibt’s ganz viele, die das so machen, wie ich und das Handwerk zeige auf den Sozialnetzwerken, weil wie du sagst, das Handwerk, da gab’s immer mal wieder so Podiumsdiskussion, hat das Handwerk ein Image-Problem? Eigentlich stand heute nicht, aber es ist vieles, was noch aufzuarbeiten ist, was in der Vergangenheit verpasst wurde.
Unter anderem auch so Themen wie in meiner Ausbildung, wie ich als Auszubildender behandelt wurde bin. Das sind damals Einzelpersonen gewesen, die in der Gesamtheit natürlich auch ein Schaden im Handwerk angerichtet haben. Muss man ganz in aller Härte so sagen. Dann natürlich auch politisch und gesellschaftlich, dass so das Bild hat, man kann nur erfolgreich werden, wenn man studiert und irgendwo einen Bürojob hat, einen gut bezahlten. Das stimmt heute in der Realität auch nicht. Deswegen zeige ich auch manchmal so plakativ, wie oft ich in Urlaub gehen kann und wie gut es mir geht. Nicht um irgendwie zu posen, vielleicht auch bisschen Geltungsdrang natürlich, aber um auch zu zeigen, dass man als Handwerker auch erfolgreich sein kann und da bin ich auch happy, dass das ganz viele machen, weil so wie es die Einzelpersonen damals vielleicht verbockt haben, können jetzt die Einzelpersonen auch alle zusammen dran arbeiten, das Handwerk wieder cooler wirken zu lassen.
Unds Feedback ist da. Also, ich habe eine Mutter gehabt, die hat mir geschrieben, dass sie ihren Sohn zu einem Praktikum schicken würde, weil sie gesehen hat, wie cool es ist auch Elektriker zu sein. Viele junge Leute, wo mir folge und mir schreibe: „Ey, wegen dir habe ich jetzt auch z.B. den Weg zum Meister gemacht und so.“ Also richtig cool, das so zu sehen. Ja.
Torben: Ja, das hört das freut einen dann auch, wenn man das aus der Community wieder zurückbekommt, ne? Aber ich kann das nur rückblickend auch sagen, also ich bin unfassbar froh, dass ich den Weg gegangen bin übers Handwerk, also erst die Ausbildung, dann den Meister und danach eben noch gesagt hat, okay, ich will jetzt noch mehr, dann packe ich jetzt eben das Studium oben drauf. Das ganze geht ja auch, aber ich glaube, wir schweifen an der Stelle schon wieder zu sehr in einen Themenrichtung ab, die eventuell meine eigene Podcast-Folge wert ist.
Vielleicht noch mal so ein bisschen ein Ausblick drauf, was erwartet euch in den nächsten Folgen? Also, wir haben ja gesagt, wir wollen hier so ein bisschen vor allem mit Smarthome-Mythen aufräumen, das ganze vielleicht aus zwei verschiedenen Perspektiven mal betrachten. Das mal die Frage an dich, Tobi. Was ist denn so ein Mythos? Du hast ja gesagt, du warst am Anfang doch sehr skeptisch, was das Thema Smarthome angeht, wo du jetzt sagst, okay, das war vielleicht ein Mythos, den ich im Kopf habe hatte, aber das hat sich so überhaupt nicht bewahrheitet.
Tobias: Ich sag nur die Überschrift dazu, weil daraus machen wir dann wahrscheinlich wirklich eine eigene Folge. Zum einen war es natürlich, brauche ich das überhaupt? So, das ist ja nur eine Spielerei. Das ist auch immer die Aussage von Kunden, die gar kein selber keine Intention habe, das überhaupt zu denken. Wenn ich es dann beratend anfange, braucht man das überhaupt? Das ist so ein Thema. Und Kosten, der ist ja viel teurer wie eine konventionelle Elektroinstallation. Das wären so zwei Themen, die mir ganz spontan einfallen. Da gibt’s mit Sicherheit noch mehr, aber darüber machen wir ja sowieso eigene Folge. Genau.
Torben: Ja, ich denke das spiegelt sich auch mit dem wieder, was ich immer mal wieder in Kommentaren lese, aber ich würde sagen, dann haben wir es eigentlich schon mal für die erste Folge, oder fällt dir noch was ein?
Tobias: Nee, also wir haben beide, glaube ich, erklärt, wer wir sind, was wir machen, warum wir es machen. Mich wird noch interessieren, genau in deinem Thema, hast du dann auch viel Feedback aus dem Handwerk oder sind es dann auch eher Systemintegratoren, wie ist so deine Community, dass man vielleicht das auch noch mal wer schaut uns eigentlich zu?
Torben: Also, es ist bei mir, ich kann es dir gar nicht zu 100% sagen. Ich würde jetzt sagen, es ist eine ziemlich wilde Mischung. Also ich habe vom Systeminte… über den Häuslebauer, der bei sich zu Hause seine KNX-Anlage programmiert, aber ich habe auch Azubis und auch Meisterschüler und auch das klassische E-Handwerk bei mir vertreten. Deshalb ich kann dir gar nicht sagen, ob ich so eine Zielgruppe per se habe, sondern das ist einfach wirklich ganz wild gemischt. Jeder, der irgendwie mit dem Thema Gebäudeautomation zu tun hat, ob jetzt im privaten Sinne, im beruflichen Sinne, wo auch immer im beruflichen Sinne, da habe ich eine ganz wilde Mischung. Zumindestens das, was ich immer wieder zurückbekomme.
Tobias: Ja, so ist bei mir eigentlich auch. Also, ich habe ja auch Theme, die von jeder Zielgruppe auch geschaut werden können. Also, es kann ein Häuslebauer sich anschauen, es kann ein Azubi sich anschaue oder auch ein fachlicher Unternehmer, der vielleicht eine neue Inspiration braucht. Also, das unterschreibe ich genauso.
Dann bin ich mal gespannt. Das ist auch dann immer super interessant von den verschiedenen Zielgruppen ja, das Feedback zu hören oder mitzubekommen, was sind die Probleme, was sind die Schwierigkeiten. Das ist immer ganz interessant, finde ich.
Genau. Und deswegen bin ich auch sehr gespannt, wer jetzt auch hier zuhört. Und da auch die Aufforderung noch mal von mir, egal, wo ihr zuhört, wo ihr auch Kommentare schreiben könnt, es müsst mittlerweile auf jeder Plattform, ob sowohl Audio als auch Video gehen. Schreibt mal unten rein, wer seid ihr? Also, seid ihr Privatpersone, die Bock auf dieses Thema habe, Leute vom Fach, vielleicht auch Hersteller, die uns heimlich zuhören und vielleicht da was raushören wollen. Und was möchtet ihr für Theme von uns haben? Das ist für uns ganz wichtig.
Wir haben so ein paar Folgen, die wir vordefiniert haben, aber das lebt mit euch. Deswegen schreibt Kommentare. Folgt auch gerne rein, wo ihr das auch gerade hört. Lasst eine Bewertung da, weil nur so wird es dann nach außen getragen und erreicht noch andere Leute aus diesem Kosmos. Und dann würde ich sagen, ja, so wie du schon angedeutet hast, ich glaube, wir sind am Ende, oder was sagst du?
Würde ich auch sagen. Ich kann auch nichts weiteres hinzufügen, außer auf jeden Fall abonnieren, auf unseren Kanälen vorbeischauen und ja, kommentieren. Genau. Alles noch in der Video- und Folgenbeschreibung und dann hören wir uns beide Folge 2. Peace. Alles klar. Bis dahin.